10.09.2019 in Umwelt

Stirbt der Wald? - SPD informiert sich

 

Der Klimawandel hat nicht nur schmelzende Pole und häufigere Unwetter zur Folge, sondern belastet unsere Wälder durch verlängerte Hitze- und Trockenheitsperioden sowie zunehmendem Schädlingsbefall ganz extrem.

„Herr Schölmerich konnte uns eindrucksvoll erklären, wie dies geschieht“, so Gabriele Klingmüller, Bonner Bürgermeisterin und stellvertretende umweltpolitische Sprecherin der Fraktion. „Uns wurden viele Bespiele gezeigt, wo Hitze, Trockenheit oder Schädlinge zu Schäden geführt haben. Dies geschieht inzwischen immer schneller. Fichten etwa sterben infolge von Borkenkäferbefall innerhalb von sechs bis acht Wochen ab; Buchen, auch sehr alte Exemplare, vertrocknen in kürzester Zeit komplett. Herr Schölmerich zeigte aber auch, wie die entstehenden Freiflächen genutzt werden, um den Wald robuster zu machen. Eiche, Hainbuche und Douglasie sind beispielsweise widerstandsfähigere Bäume, mit denen aufgeforstet wird. Dazu lässt man dem natürlichen Aufwuchs viel Raum. Nur ein Wald aus gemischten Beständen ist in der Lage, den Klimawandel zu überleben. – Wir sind sehr dankbar für die gewonnen Einblicke und die hervorragende Arbeit, die in unseren Wäldern getan wird. Wir werden auch in Zukunft diese immer wichtiger werdende Arbeit unterstützen.“

05.07.2018 in Umwelt

Auf SPD-Initiative: Bezirksvertretung fordert neues Gewässer für die Waldau

 

Hinter der Waldau soll ein Ersatzgewässer für den ehemaligen Löschteich geschaffen werden. Das hat die Bezirksvertretung Bonn auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen.

Der frühere Löschteich an der Waldau wurde mit Blick auf die Sicherheit der Kinder, die zum Beispiel das Restaurant besuchen, beseitigt.

„Der Löschteich hatte sich über die Jahre zu einem Lebensraum für Amphibien und Pflanzen entwickelt“, erinnert Gabriele Klingmüller, Bonner Bürgermeisterin und Stadtverordnete für Venusberg und Ippendorf. „Dass zum Schutz der Kinder dieses gewachsene Biotop beseitigt wurde, mag noch nachvollziehbar sein, nicht aber, dass kein neues Gewässer an anderer Stelle angelegt wurde.“ Immerhin habe sich die Waldau zu einem Schwerpunkt der Umweltpädagogik in Bonn entwickelt. „Das Haus der Natur wird bald wiedereröffnet; der Weg der Artenvielfalt und vieles mehr machen aus einem Erholungsspaziergang schnell einen Bildungsrundgang. Dies muss gewürdigt und erhalten werden. Der Beschluss der Bezirksvertretung ist daher auch ein wichtiges Zeichen.“

Herbert Spoelgen, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Bonn, dazu: „Da die Waldau im Landschaftsschutzgebiet Kottenforst liegt, muss zu jedem Eingriff eine Ausgleichsmaßnahme durchgeführt werden. Dies gilt auch, wenn ein Teich verlandet, dadurch kleiner und schließlich beseitigt wird. Dies ist hier bisher nicht geschehen. Aber mit diesem Beschluss ist die Verwaltung jetzt am Zug, einen passenden Ort für ein Ersatzgewässer in der Waldau zu finden. Wir erwarten, dass dies schnell geschieht und wir bald eine entsprechende Information oder Vorlage bekommen.“

04.04.2017 in Umwelt

Fachnewsletter Umwelt & Energie - Neue Ausgabe online

 
27. März 2017

In dieser Ausgabe unseres Fachnewsletters Umwelt & Energie berichten wir aus der März-Sitzung des Umweltausschusses.

Unsere Themen

 

  • Bevölkerungsschutz: Wachen sanieren, Heißausbildung sich

  • Entsiegelungen gegen innerstädtische Klimaerwärmung – Koalition lehnt Kooperationsangebot des BUND ab

  • Lärm macht krank: SPD fordert Tempo 80 auf der 565

  • SPD: Grünpatenschaften stärker bewerben

  • Naturpark Rheinland: Gelungenes Beispiel für Zusammenarbeit auf vielen Ebenen

04.04.2017 in Umwelt

Vom Neuland ins Grüne – Urban Gardening Portal ist online

 
01. März 2017

Im neuen Urban Gardening Portal der Stadt Bonn können sich Bürgerinnen und Bürger informieren, auf welchem grünen Fleckchen in ihrem Stadtteil sie Spaten und Harke schwingen, Blumen pflanzen und Obst und Gemüse anbauen können. Auch den Nutzungsvertrag gibt es direkt online. Großes Thema war die Idee für das Portal Anfang 2016 bei den Stadtbezirkskonferenzen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn zur Einführung des neuen städtischen Grünflächenkonzepts. „Im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger haben wir die Idee in die Gremien getragen und freuen uns nun, dass das Portal fertig ist“, so Fenja Wittneven-Welter, Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda.

Mit dem neuen Grünflächenkonzept wurden auch neue Pflegeklassen geschaffen. Das hieß: Einige städtische Grünflächen werden seitdem häufiger, andere weniger als zuvor oder gar nicht mehr gepflegt. So wollte die Verwaltung mit den begrenzten – vor allem personellen – Ressourcen eine möglichst qualifizierte Substanzpflege aller Bonner Grünanlagen sicherstellen. „Wenn also die Stadt weniger leisten kann, ist es doch sinnvoll die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an zu fragen, wo sie vielleicht einspringen können und ihnen die nötigen Informationen zeitgemäß zur Verfügung zu stellen. Daher haben wir uns mit ihnen intensiv über Mitwirkungsmöglichkeiten wie z.B. Urban Gardening und Flächenpatenschaften ausgetauscht“, berichtet Dr. Stephan Eickschen, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Das neue Portal ist ein tolles Instrument für Bürgerbeteiligung zum Anpacken“, lobt auch Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda. „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die Bonnerinnen und Bonner schon bei der Erarbeitung des Grünflächenkonzepts eingebunden worden wären. Dann wären wir von Anfang an einen Schritt weiter gewesen. Aber das war leider von der Verwaltung und der Koalition nicht gewünscht.“

02.02.2016 in Umwelt

Bäume fällen oder Waldweg sperren

 

Bericht Generalanzeiger Bonn

26.01.2016 VENUSBERG. Fünf Bäume am Rande des Kopfbuchenstegs im Kottenforst sind krank und könnten umkippen oder Äste verlieren. Stadtförster Korintenberg will sie deshalb fällen lassen oder den sogenannten Kopfbuchenweg sperren lassen.

Der Stamm der einen Kopfbuche ist ausgehöhlt, am anderen nagt der Lackporling, ein Pilz, der Holz zersetzt. „Die Zerstörungsphase hält niemand auf“, sagte Stadtförster Sebastian Korintenberg. Es sind zwei der fünf akut gefährdeten Bäume am Rand des Weges, der gleich hinter dem neuen Kopfbuchensteg durch den Wald führt. Sie könnten umkippen oder Äste verlieren, Menschen könnten zu Schaden kommen. Es bleiben zwei Optionen: Entweder die Bäume müssen weg oder der Weg.

Dass das Amt für Stadtgrün zu dieser Thematik eine Ortsbegehung ansetzte, hängt mit der Beliebtheit der Kopfbuchen zusammen – bei anderen Bäumen würde die Stadtförsterei laut Korintenberg eigentlich anstandslos die Fällung vornehmen. Bei dem Termin am Montagnachmittag waren Bürger anwesend, aber auch Stadtverordnete der Bonner Bezirksvertretung: Sie wollten sich vor Ort ein Bild davon machen, über was sie demnächst zu entscheiden haben. Denn: „Wenn der Weg nicht existent wäre, müssten die Bäume nicht gefällt werden“, so Korintenberg. Wenn Spaziergängern auf diesem Weg etwas passiert, das mit den alten Bäumen zu tun hat, haftet die Stadt. Abseits des Weges, erklärte er, bewege man sich auf eigene Gefahr – wenn also der Weg gesperrt und zurückgebaut wird, ist die Stadt nicht mehr verantwortlich für Unfälle. Der städtische Baumkontrolleur wolle jedenfalls nicht mehr lange die Verantwortung übernehmen.

Es ging also um die einfache Frage: Weg oder Baum? Ein Dilemma: Die Bürger wollen einerseits die Bäume erhalten, die sie seit Jahrzehnten kennen, andererseits aber auch den Naherholungsfaktor, den der Weg ihnen bietet. Ein Teilnehmer hatte sich vorbereitet und die Kopfbuchen im Wald gezählt: Er kam auf 488, von denen fünf gefällt werden müssten. „Das ist nur ein kleiner Teil des Bestandes“, meinte er. Man solle sich fragen, ob es verhältnismäßig sei, dafür einen ganzen Weg zurückzubauen. Dieser sei auch aus waldpädagogischer Sicht wichtig, meinte ein anderer Bürger. Allerdings hatte die Stadt genau aus diesem Grund den Kopfbuchensteg für 80000 Euro anlegen lassen.

Das Gegenargument kam von Monika Hartl von der Biostation Bonn: „In einem Jahr reden wir über die nächsten Bäume.“ Es sei auch nicht gesagt, dass die jetzt gefährdeten Bäume auch wirklich in diesem Jahr umkippen werden.

Korintenberg stimmte zu: Es könne genauso gut sein, dass die Bäume noch 15 Jahre stehen bleiben. Hartl sprach sich für den Rückbau des Weges aus. Es sei ja nicht verboten, den Wald an dieser Stelle weiterhin zu betreten und die Bäume zu besichtigen – nur eben auf eigene Gefahr.

Über das Thema wurde teils hitzig diskutiert, Moderator Michael Lobeck musste die Beteiligten mehrmals scharf zur Ordnung mahnen. Die Tendenz bei den Bürgern war, den Weg zu erhalten, nicht die Bäume. Man spreche ja nicht über Heiligtümer, meinte einer. Er befürchtete, dass der Rückbau dieses Pfades dazu führen werde, dass auch andere gesperrt werden und das Wegenetz ausgedünnt werde. Die Entscheidung liegt letztlich bei den Stadtverordneten. (Stefan Knopp)

BÜRGERSPRECHSTUNDE

jeden 3. Mittwoch im Monat

 

16.10.,  17:00 – 18:00 Uhr

20.11.,  17:00 – 18:00 Uhr

18.12.,  17:00 – 18:00 Uhr

 

im Vereinshaus Ippendorf

Bonn-Ippendorf

Röttgener Str. 73

 (hinter EDEKA) 

Termine als Bürgermeisterin

29.10.2019

WHO Environment an Health School, Bonn

Gratulation Gnadenhochzeit, Bonn

Empfang TeilnehmerInnen Dialogforum MUPASS, Altes Rathaus

28.10.2019

100 Jahre VDAB, Bonn

27.10.2019

Eröffnung Ausstellung "Leben nach dem Überleben", Bonn

26.10.2019

Festrede Stiftungsfest AV Leaena, Bonn

23.10.2019

Gratulation 100. Geburtstag

19.10.2019

Gratulation Diamantene Hochzeit, Hardtberg

17.10.2019

Gratulation 102.Geburtstag, Beuel

16.10.2019

50 Jahre Grüne Damen und Herren, Bad Godesberg

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

12.10.2019

AWO Kreiskonferenz, Troisdorf

28.9.2019

Rundum Fair, Bonn

50 Jahre Gemeinde Alfter

25.9.2019

AOK Gesundheitskongress, Bonn

24.9.2019

Empfang zur 4.deutsch-palästinensischen Partnerkonferenz, Brühl

23.9.2019

Gratulation Diamantene Hochzeit, Beuel

21.9.2019

Willkommensfeier "Radeln ohne Alter", Bodensee-Bonn Tour, Bonn

30 jähriges Bestehen Universitätsclub, Bonn

30 jähriges Bstehen "Dt-Polnische Gesellschaft", Beuel

19.9.2919

100 Jahre Studierendenwerk Bonn

SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf