05.07.2018 in Umwelt

Auf SPD-Initiative: Bezirksvertretung fordert neues Gewässer für die Waldau

 

Hinter der Waldau soll ein Ersatzgewässer für den ehemaligen Löschteich geschaffen werden. Das hat die Bezirksvertretung Bonn auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen.

Der frühere Löschteich an der Waldau wurde mit Blick auf die Sicherheit der Kinder, die zum Beispiel das Restaurant besuchen, beseitigt.

„Der Löschteich hatte sich über die Jahre zu einem Lebensraum für Amphibien und Pflanzen entwickelt“, erinnert Gabriele Klingmüller, Bonner Bürgermeisterin und Stadtverordnete für Venusberg und Ippendorf. „Dass zum Schutz der Kinder dieses gewachsene Biotop beseitigt wurde, mag noch nachvollziehbar sein, nicht aber, dass kein neues Gewässer an anderer Stelle angelegt wurde.“ Immerhin habe sich die Waldau zu einem Schwerpunkt der Umweltpädagogik in Bonn entwickelt. „Das Haus der Natur wird bald wiedereröffnet; der Weg der Artenvielfalt und vieles mehr machen aus einem Erholungsspaziergang schnell einen Bildungsrundgang. Dies muss gewürdigt und erhalten werden. Der Beschluss der Bezirksvertretung ist daher auch ein wichtiges Zeichen.“

Herbert Spoelgen, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Bonn, dazu: „Da die Waldau im Landschaftsschutzgebiet Kottenforst liegt, muss zu jedem Eingriff eine Ausgleichsmaßnahme durchgeführt werden. Dies gilt auch, wenn ein Teich verlandet, dadurch kleiner und schließlich beseitigt wird. Dies ist hier bisher nicht geschehen. Aber mit diesem Beschluss ist die Verwaltung jetzt am Zug, einen passenden Ort für ein Ersatzgewässer in der Waldau zu finden. Wir erwarten, dass dies schnell geschieht und wir bald eine entsprechende Information oder Vorlage bekommen.“

04.04.2017 in Umwelt

Fachnewsletter Umwelt & Energie - Neue Ausgabe online

 
27. März 2017

In dieser Ausgabe unseres Fachnewsletters Umwelt & Energie berichten wir aus der März-Sitzung des Umweltausschusses.

Unsere Themen

 

  • Bevölkerungsschutz: Wachen sanieren, Heißausbildung sich

  • Entsiegelungen gegen innerstädtische Klimaerwärmung – Koalition lehnt Kooperationsangebot des BUND ab

  • Lärm macht krank: SPD fordert Tempo 80 auf der 565

  • SPD: Grünpatenschaften stärker bewerben

  • Naturpark Rheinland: Gelungenes Beispiel für Zusammenarbeit auf vielen Ebenen

04.04.2017 in Umwelt

Vom Neuland ins Grüne – Urban Gardening Portal ist online

 
01. März 2017

Im neuen Urban Gardening Portal der Stadt Bonn können sich Bürgerinnen und Bürger informieren, auf welchem grünen Fleckchen in ihrem Stadtteil sie Spaten und Harke schwingen, Blumen pflanzen und Obst und Gemüse anbauen können. Auch den Nutzungsvertrag gibt es direkt online. Großes Thema war die Idee für das Portal Anfang 2016 bei den Stadtbezirkskonferenzen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn zur Einführung des neuen städtischen Grünflächenkonzepts. „Im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger haben wir die Idee in die Gremien getragen und freuen uns nun, dass das Portal fertig ist“, so Fenja Wittneven-Welter, Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda.

Mit dem neuen Grünflächenkonzept wurden auch neue Pflegeklassen geschaffen. Das hieß: Einige städtische Grünflächen werden seitdem häufiger, andere weniger als zuvor oder gar nicht mehr gepflegt. So wollte die Verwaltung mit den begrenzten – vor allem personellen – Ressourcen eine möglichst qualifizierte Substanzpflege aller Bonner Grünanlagen sicherstellen. „Wenn also die Stadt weniger leisten kann, ist es doch sinnvoll die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an zu fragen, wo sie vielleicht einspringen können und ihnen die nötigen Informationen zeitgemäß zur Verfügung zu stellen. Daher haben wir uns mit ihnen intensiv über Mitwirkungsmöglichkeiten wie z.B. Urban Gardening und Flächenpatenschaften ausgetauscht“, berichtet Dr. Stephan Eickschen, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Das neue Portal ist ein tolles Instrument für Bürgerbeteiligung zum Anpacken“, lobt auch Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda. „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die Bonnerinnen und Bonner schon bei der Erarbeitung des Grünflächenkonzepts eingebunden worden wären. Dann wären wir von Anfang an einen Schritt weiter gewesen. Aber das war leider von der Verwaltung und der Koalition nicht gewünscht.“

02.02.2016 in Umwelt

Bäume fällen oder Waldweg sperren

 

Bericht Generalanzeiger Bonn

26.01.2016 VENUSBERG. Fünf Bäume am Rande des Kopfbuchenstegs im Kottenforst sind krank und könnten umkippen oder Äste verlieren. Stadtförster Korintenberg will sie deshalb fällen lassen oder den sogenannten Kopfbuchenweg sperren lassen.

Der Stamm der einen Kopfbuche ist ausgehöhlt, am anderen nagt der Lackporling, ein Pilz, der Holz zersetzt. „Die Zerstörungsphase hält niemand auf“, sagte Stadtförster Sebastian Korintenberg. Es sind zwei der fünf akut gefährdeten Bäume am Rand des Weges, der gleich hinter dem neuen Kopfbuchensteg durch den Wald führt. Sie könnten umkippen oder Äste verlieren, Menschen könnten zu Schaden kommen. Es bleiben zwei Optionen: Entweder die Bäume müssen weg oder der Weg.

Dass das Amt für Stadtgrün zu dieser Thematik eine Ortsbegehung ansetzte, hängt mit der Beliebtheit der Kopfbuchen zusammen – bei anderen Bäumen würde die Stadtförsterei laut Korintenberg eigentlich anstandslos die Fällung vornehmen. Bei dem Termin am Montagnachmittag waren Bürger anwesend, aber auch Stadtverordnete der Bonner Bezirksvertretung: Sie wollten sich vor Ort ein Bild davon machen, über was sie demnächst zu entscheiden haben. Denn: „Wenn der Weg nicht existent wäre, müssten die Bäume nicht gefällt werden“, so Korintenberg. Wenn Spaziergängern auf diesem Weg etwas passiert, das mit den alten Bäumen zu tun hat, haftet die Stadt. Abseits des Weges, erklärte er, bewege man sich auf eigene Gefahr – wenn also der Weg gesperrt und zurückgebaut wird, ist die Stadt nicht mehr verantwortlich für Unfälle. Der städtische Baumkontrolleur wolle jedenfalls nicht mehr lange die Verantwortung übernehmen.

Es ging also um die einfache Frage: Weg oder Baum? Ein Dilemma: Die Bürger wollen einerseits die Bäume erhalten, die sie seit Jahrzehnten kennen, andererseits aber auch den Naherholungsfaktor, den der Weg ihnen bietet. Ein Teilnehmer hatte sich vorbereitet und die Kopfbuchen im Wald gezählt: Er kam auf 488, von denen fünf gefällt werden müssten. „Das ist nur ein kleiner Teil des Bestandes“, meinte er. Man solle sich fragen, ob es verhältnismäßig sei, dafür einen ganzen Weg zurückzubauen. Dieser sei auch aus waldpädagogischer Sicht wichtig, meinte ein anderer Bürger. Allerdings hatte die Stadt genau aus diesem Grund den Kopfbuchensteg für 80000 Euro anlegen lassen.

Das Gegenargument kam von Monika Hartl von der Biostation Bonn: „In einem Jahr reden wir über die nächsten Bäume.“ Es sei auch nicht gesagt, dass die jetzt gefährdeten Bäume auch wirklich in diesem Jahr umkippen werden.

Korintenberg stimmte zu: Es könne genauso gut sein, dass die Bäume noch 15 Jahre stehen bleiben. Hartl sprach sich für den Rückbau des Weges aus. Es sei ja nicht verboten, den Wald an dieser Stelle weiterhin zu betreten und die Bäume zu besichtigen – nur eben auf eigene Gefahr.

Über das Thema wurde teils hitzig diskutiert, Moderator Michael Lobeck musste die Beteiligten mehrmals scharf zur Ordnung mahnen. Die Tendenz bei den Bürgern war, den Weg zu erhalten, nicht die Bäume. Man spreche ja nicht über Heiligtümer, meinte einer. Er befürchtete, dass der Rückbau dieses Pfades dazu führen werde, dass auch andere gesperrt werden und das Wegenetz ausgedünnt werde. Die Entscheidung liegt letztlich bei den Stadtverordneten. (Stefan Knopp)

14.03.2014 in Umwelt

„Kommunaler Klimaschutzfonds“: Keine Bürgergeldanlagen für den Klimaschutz in Bonn

 

Für die Auflage eines Kommunalen Klimaschutzfonds mangele es in Bonn zwar nicht an Geld, allerdings an durchführbaren Projekten zur lokalen Energiewende. Es fehlten verfügbare Dachflächen oder Standorte für Photovoltaik-, Windenergie- und Biomasseanlagen. So begründet die Verwaltung den Umstand, dass Gespräche mit der Sparkasse KölnBonn und den Stadtwerken zu diesem Thema erfolglos verliefen.

Diese Erklärung überzeugt Gabriele Klingmüller, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, nicht wirklich. Eine attraktive Rentabilität solcher Geldanlagen sei heute tatsächlich schwerer zu erreichen als noch vor wenigen Jahren. Verantwortlich dafür sei u.a. die zu erwartende deutlichen Senkung der Förderung durch das Erneuerbare Energieeinspeise-Gesetz (EEG). „Mit dem Gewinn aus dem verringerten Bezug teurer Energie bleibt jedoch ein ökonomischer Anreiz für Investitionen in Erneuerbare Energien oder Energieeinsparung – vom ökologischen Wert einer Geldanlage in den Klimaschutz ganz zu schweigen.“

Auch an Klimaschutzprojekten selbst sollte es nicht mangeln. Das kürzlich fertig gestellte Integrierte Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungskonzept liefert zahlreiche Vorschläge. „Vielleicht sollte man auch kleinere Maßnahmen in Betracht ziehen. Warum sollten sie sich nicht für finanzielle Bürgerbeteiligung eignen“, fragt Klingmüller.

Die Idee zur Auflage Kommunaler Klimaschutzfonds hatte die SPD-Fraktion 2011 in den Hauptausschuss getragen, wo die Verwaltung dann beauftragt wurde, in Zusammenarbeit mit der Sparkasse KölnBonn die Einrichtung eines Klimaschutzfonds zu prüfen. Klimaschutzfonds erfreuten sich damals in vielen Kommunen großer Beliebtheit und waren in der Regel nach wenigen Tagen vollständig ausgeschöpft.

„Wünschenswerte Klimaschutzprojekte, z.B. zur Erzeugung regenerativer Energien oder zur Energieeffizienzsteigerung, können oft nicht reali­siert werden, weil den Kommunen die notwendigen Investitionsmittel fehlen. Andererseits sind viele Bürgerinnen und Bürger – gerade auch in Bonn – finanziell in der Lage und bereit, Sparsummen in nachhaltige regionale Klimaschutzprojekte zu investieren, wenn damit Renditen verbunden sind“, begründet Klingmüller ihre Initiative. „Auch Bürgerinnen und Bürger, die keine hohen Beträge beiseitelegen können, erhalten über den Klimaschutzfonds die Möglich­keit zu einer attraktiven und sinnvollen Geldanlage.“

Ansprechpartnerin:

Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, umweltpolitische Sprecherin und Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda, Telefon: 0228/283720, E-Mail: gabi.klingmueller@gmx.de

 

Termine als Bürgermeisterin

3.12.2018

Preisverleihung Bundeswettbewerb "Rauskommen! Der Jugendkunstschukleffekt!", Bonn

Präsentation VfG- Kalender 2019, Bonn

2.12.2018

Jahresabschlussfeier Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Bonn/Rhein-Sieg Kreis, Bad Godesberg

1.12.2018

Finale Musikwettbewerb toys2masters, Beuel

30.11.2018

Preisverleihung Regionalrunde 58.Mathematikolympiade 2018/19, Aloisiuskolleg

29.11.2018

Verleihung CICERO Rednerpreis 2018, Bonn

28.11.2018

Gratulation 104. Geburtstag, Bonn

Eröffnung Austellung "Erhard Klein - zum 80.Geburtstag", Kunstmuseum

19.11.2018

Gratulation Diamantene Hochzeit, Beuel

Eröffnung Ausstellung "Ein Leben in der Freiheit des Wortes - Jiri Grusa", Stadtbibliothek

16.11.2018

100 Jahre Kath. Blindenbücherei Bonn

15.11.2018

Verabschiedung Marianne Schütterle UNICEF Bonn

13./14.11.2018

Biocities Forum, Barcelona

10.11.2018

10 Jahre Wochenmarkt Bonn

25 Jahre Theater Marabu

8.11.2018

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

6.11.2018

"Europa im Rathaus", Bonn

3.11.2018

Fachtag "Jute statt Plastik", Bonn

25.10.2018

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

24.10.2018

Empfang Delegation aus la paz, Altes Rathaus Bonn

22.10.2018

Eröffnung Asstellung "ALLtäglich", Deutsches Museum, Bonn

17.10.2018

Eröffnung Ausstellung "Ausgezeichnet#3", Kunstmuseum Bonn

12.10.2018

Graduierungsfeier Hochschule der Sparkassen Finanzgruppe, Bad Godesberg

4.10.2018

40 Jahre Hubert-Peter-Haus, Bad Godesberg

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SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf