26.06.2017 in Verkehr

Zur Seilbahn

 

 

22. Juni 2017

Zur Seilbahn

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn steht einer Seilbahn für Bonn grundsätzlich positiv gegenüber, betont jedoch, dass es alle Faktoren gründlich zu prüfen und zu beraten gilt.

Aus unserer Sicht ist die Diskussion darüber, in welchem Ausmaß exakt die Verkehrssituation rund um den Venusberg angespannt ist, nicht die entscheidende. Denn am Ende geht es um die Frage, wie der gesamtstädtische Verkehr entlastet werden kann, und da ist angesichts des kommenden Baustellen-Jahrzehnts auf Autobahnen und Brücken die Möglichkeit, in 15 Minuten von Ramersdorf in der Uni-Klinik zu sein, mehr als reizvoll. Tatsächlich geht es dabei aber nicht nur um die Uni-Klinik. Das ist argumentativ zu kurz gesprungen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom wären innerhalb kürzester und autofreier Zeit zwischen ihren Standorten auf beiden Rheinseiten mobil. Auch hier ist der gesamtstädtische Effekt zu erkennen.

In der Stadt wird von einigen die Auffassung vertreten, die Machbarkeitsstudie sei extra so ausgerichtet, nur einen Schluss zuzulassen - nämlich pro Seilbahn. Diese Wertung über die Studie teilen wir nicht. Sie ist schlicht die Grundlage der weiteren Diskussion in der Öffentlichkeit und in den Gremien des Rates – mitnichten schon eine Beschlussgrundlage oder gar eine Empfehlung der Verwaltung. Wir sehen mit Enttäuschung, dass ein von gegenseitigem Respekt und Aufgeschlossenheit geprägter Diskurs wie schon häufig in unserer Stadt torpediert wird durch viel zu scharfe Töne.

Daran jedenfalls werden wir uns nicht beteiligen, aber gern an einer sachorientierten Diskussion.

Aktuell erwarten wir Antworten auf die Fragen, die der Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz am 07. Juni an die Verwaltung gerichtet hat. Da waren auch die Fragen der Initiative "Bonn bleibt seilbahnfrei" dabei. Auch diese Angaben werden wir dann in unsere weitere Meinungsbildung einfließen lassen.

30.05.2017 in Verkehr

ÖPNV-Seilbahn kann innerstädtischen Verkehr entlasten

 
17. Mai 2017

Innerhalb einer Viertelstunde von Beuel auf den Venusberg zur Arbeit schweben? In Bonn sieht so vielleicht die Zukunft aus. Am Dienstag stellte die Verwaltung die Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn auf der Strecke Venusberg – UN-Campus – Beuel vor. Das Experten-Team, das die Studie erstellt hat, sieht die Seilbahn als technisch machbar und verkehrsentlastend an. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn steht dem Vorhaben positiv gegenüber und wird sich intensiv mit der Studie auseinandersetzen, um auf Basis der Vor- und Nachteile der geprüften Varianten auszuloten, welche Variante sie für geeignet hält.

„Der Straßenverkehr in Bonn, ob auf den Venusberg hinauf, über eine der drei Rheinbrücken oder entlang der B9 sprengt heute schon alle Grenzen und er wird in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen“, so Dr. Helmut Redeker, planungspolitischer Sprecher der Fraktion. „Daher sind wir immer auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten, um die innerstädtischen Verkehrsströme zu entlasten. Die Seilbahn stellt hier eine interessante Variante dar, wenn sie optimal in das bestehende ÖPNV-Netz eingebunden ist. Vom Venusberg aus sollte sie zudem den Rhein überqueren und so beide Rheinseiten verbinden. Unter dem finanziellen Aspekt ist zudem die Maximalförderung des Landes in Höhe von 90 Prozent der Kosten notwendig.“ Diese Förderung setzt voraus, dass die Seilbahn tatsächlich in den ÖPNV eingebunden ist. Daher fragt sich Gabi Mayer, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion und Mitglied im Aufsichtsrat Bus & Bahn der Stadtwerke Bonn, wie beispielsweise die Mitnahme von Fahrrädern und Rollstühlen gesichert werden kann. „Hierzu brauchen wir auf jeden Fall weitere Erläuterungen, um das einordnen zu können.“

Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für den Venusberg und Ippendorf sowie Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda, weist auf die notwendige Einbindung aller interessierter Bürgerinnen und Bürger hin: „In den Diskussionen in den nächsten Wochen und Monaten ist es für uns wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die sich beteiligen möchten, gehört werden. Der für den 22. Juni von der Verwaltung geplante Bürgerdialog ist ein guter nächster Schritt, darf aber natürlich nicht der Letzte sein.“ Es gebe viele gute Gründe für die Seilbahn. „Wenn die Verwaltung in den Debatten, die zum Teil schon begonnen haben, Transparenz zeigt und alle Vor- und Nachteile offen aufzeigt, sind wir sicher, dass die überwiegende Zahl der Bonnerinnen und Bonner den Bau der Seilbahn vom Venusberg nach Beuel unterstützt.“

11.07.2016 in Verkehr

Mit dem Pedelec auf den Venusberg

 

08.07.2016, SWB Bonn

       

 

 

   

 

Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller (rechts) fährt ab auf BonnNatur Strom.

Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller steigt vom Auto auf das umweltfreundliche Pedelec um: "Für Bergbewohner ist das eine tolle Alternative", sagte die Ippendorferin bei einem Besuch im Haus der Stadtwerke. Über SWB Energie und Wasser war die Stadtverordnete auf den Geschmack gekommen.


Im letzten Herbst testete Gabriele Klingmüller über das kostenlose Verleihangebot "Gnade für die Wade" ein Elektrorad von SWB Energie und Wasser – und war sofort begeistert: "Man muss die Räder einfach mal ausprobieren. Erst dann weiß man, wie angenehm das ist." Vor Kurzem kaufte die Bürgermeisterin dann ein eigenes Pedelec und nutzte dabei das Förderprogramm von SWB Energie und Wasser: Die Bezieher des umweltfreundlichen BonnNatur Stroms bekommen bei der Anschaffung eines Elektrorades einen Zuschuss von bis zu 100 Euro. Marketing-Mitarbeiterin Anna Klapdohr brachte nun den Aufkleber "Ich fahre e-mobil mit BonnNatur Strom" am E-Bike der Bürgermeisterin auf.

Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den politischen Schwerpunkten von Gabriele Klingmüller. Auch deshalb will sie künftig häufiger das Auto stehenlassen und mit dem Pedelec in die Stadt fahren. Dabei spielt es keine Rolle mehr, dass zwischen Innenstadt und Venusberg mehr als 100 Höhenmeter liegen. "Der Berg ist überhaupt kein Problem mehr für mich", sagt die Bürgermeisterin. "Man ist in Bewegung und kommt trotzdem nicht erschöpft oben an."(sst)

 

11.01.2014 in Verkehr

Venusberg und Ippendorf: Es fehlt ein Verkehrskonzept

 

Der Ausbau der Universitätskliniken geht weiter. Am 18.01.14 um 15 Uhr werden im Pfarrheim Heilig-Geist die Pläne für das Eltern-Kind Zentrum auf dem Gelände des Universitätsklinikums der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bürgerinnen und Bürger aus Ippendorf / Venusberg beschleicht allerdings die Befürchtung, dass der Verkehr durch ihre Wohngebiete nun noch mehr zunimmt. „Die Beschwerden über Verkehrsprobleme haben rasant zugenommen“, berichtet Gabriele Klingmüller, SPD-Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg. „Themen sind immer wieder das wachsende Verkehrsaufkommen durch PKW und Busse, verbunden mit Staus in der Rushhour, überhöhte Geschwindigkeiten sowie das Zuparken der Wohnstraßen durch Einpendler.“

Die Kommunalpolitikerin begrüßt den Ausbau des Universitätsklinikums ausdrücklich und kann gut nachvollziehen, dass die Konzentration aller Abteilungen an einem Standort sinnvoll ist. Allerdings müssen die verkehrlichen Auswirkungen dieses Ausbaus ihrer Ansicht nach viel stärker in den Blick genommen werden.

„Die Universitätskliniken befinden sich in exponierter Berglage und sind nur über zwei Zufahrtsstraßen zu erreichen. Auf diese konzentrieren sich sämtliche Verkehrsbewegungen von und zu den Kliniken, die stark zu genommen haben. Entsprechend gestiegen ist die Belastung der angrenzenden Wohnviertel.“, schildert Herbert Spoelgen, Sprecher der SPD Fraktion in der BV Bonn, die Situation.

Klingmüller ergänzt: „Es fehlt ein Verkehrskonzept für die „Bergdörfer“, in dem die Verkehrsflüsse genau analysiert, sinnvoll gesteuert und möglichst auch reduziert werden. Geeignete Maßnahmen sollten alle Verkehre umfassen.
Geprüft werden sollte z.B. eine Ausweitung des Anwohnerparkens, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Zufahrtsstraßen im Wohngebiet, der beschleunigte Bau der Minikreisel Ippendorf und Marienhospital, der weitere Ausbau des ÖPNV, besonders auch eine schnelle Verbindung in Richtung Duisdorf/Bahnhof (Voreifelstrecke) in Zeiten des Berufsverkehrs, verstärkte Anreize auf Bus oder Rad umzusteigen, Einbahnstraßenregelungen. Auch ungewöhnliche Lösungen, wie die bereits in Prüfung befindliche Seilbahn ins Tal, shuttle-Dienste oder die kostenlose Fahrradmitnahme in den Bussen sollten kein Tabu sein. Patentlösungen wird es ohnehin nicht geben, aber ein Mix von Maßnahmen könnte die Lage sicher entspannen.

Es wäre sehr sinnvoll, wenn Verkehrsplaner und Klinikverwaltung bei der Erarbeitung und Realisierung eines solchen Verkehrskonzepts für Ippendorf/Venusberg eng zusammenarbeiten und auch Bürgerinnen und Bürger mit einbeziehen.“

18.06.2009 in Verkehr

Tempolimit auf dem Haager Weg einführen

 

Auf dem Haager Weg in Ippendorf zwischen Spreestraße und Quellenweg wird häufig sehr schnell gefahren. Anders als in den umliegenden Tempo 30 - Zonen gilt hier Tempo 50. Viele Schulkinder müssen im morgendlichen Berufsverkehr zu den Unikliniken die Straße überqueren. Auch für die zahlreichen älteren Anwohnerinnen und Anwohner würde ein verstärktes Tempolimit mehr Sicherheit bieten.
„Wir wünschen uns für diese Strecke eine Tempo 30 Regelung“, meinen die SPD Stadtverordnete Gabriele Klingmüller und der SPD Bezirksverordnete Herbert Spoelgen. Sie beauftragen die Verwaltung, die Möglichkeiten bis zur Sitzung der Bezirksvertretung Bonn im September zu prüfen.

Termine als Bürgermeisterin

Aufgrund der Corona-Hygiene-Vorschriften gibt es aktuell wenig Termine und keine Gratulationsbesuche.

15.10.2020

Intern. Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege, Bonn

25.9.2020

Übergabe Kommando Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum Bundeswehr,

Hardthöhe

23.9.2020

Bekanntgabe der Sieger des Deutschen Schulpreises

Marie-kahle-Gesamtschule, Bonn

25.8.2020

Auszeichnung der Bundesstadt Bonn mit dem European Energy Award

Odenthal

15.8.2020

Gedenkgottesdienst für Verstorbene ohne Angehörige, Bonn

5.6.2020

Verleihung der August-Macke-Medaille 2020 an Werner Haypeter

Bonn

5.3.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Hardtberg

Eröffnung Ausstellung "Mit Stich und Faden" , Museum August Macke Haus

2.3.2020

Gratulation 100.Geburtstag, Bonn

28.2.2020

Preisverleihung 9.Jugend forscht - Regionalwettbewerb, Uni Bonn

18.2.2020

Abschlusskonzert 57.Regionalwettbewerb "Jugend musiziert", Kammermusiksaal Bonn

12.2.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

10.2.2020

Berufsfest der russischen Diplomaten, Generalkonsulat Bad Godesberg

2.2.2020

Gratulation 100.Geburtstag, Bonn

Eröffnung Ausstellung "Beethoven und die Frauen" Frauenmuseum Bonn

31.1.2020

Besuch einer Delegation aus der Mongolei, Altes Rathaus

30.1.2020

Eröffnung "Unser Schüler wird 250", Beethovengymnasium, Bonn

29.1.2020

LUDWIG AHOI! 10 Jahre Netzwerk Ludwig van B. e.V., Bonn

27.1.2020

Gratulation 100.Geburtstag, Bonn

13.1.2020

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

12.1.2020

Eröffnung "Mit Beethoven unter einem D-A-CH", Bonn

8.1.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn