05.02.2012 in Schule und Bildung

Keine Stärkung des Elternwillens

 

Petition zur Schulartänderung unerwünscht

Das Anliegen Bonner Eltern, dass die Stadt Bonn sich beim Land für eine Erleichterung der Schulartänderung einsetzt, fand in der Ratssitzung am 2.2.2012 - anders als im Bürgerausschuss - keine Mehrheit. CDU, FDP, BBB und BIG stimmten gegen den Antrag von zwei Buschdorfer Bürgerinnen.

Schon zweimal ist in Buschdorf die Umwandlung der Katholischen Grundschule in eine Gemeinschaftsgrundschule daran gescheitert, dass die notwendige Zweidrittelmehrheit aller Eltern knapp verfehlt wurde. Eine deutliche Mehrheit der Eltern sprach sich für die Schulartänderung aus.

Das Abstimmungsergebnis im Rat ist sehr bedauerlich. Die gesetzlichen Vorschriften erschweren das Umwandlungsverfahren unangemessen stark. Wir sollten uns eigentlich als Stadt beim Land dafür stark machen, dass der Elternwille etwas leichter zum Tragen kommt. Die Eltern können ihr verfassungsgemäßes Recht auf Mitbestimmung an der schulischen Bildung ihrer Kinder faktisch nicht ausüben.

Getreu der Idee „Kurze Wege für kurze Beine“ wünschen sich Buschdorfer Eltern eine Schule im Ort, in der alle Kinder gemeinsam lernen, also eine Gemeinschaftsgrundschule. Bekenntnisschulen (zu 100% staatlich finanziert) dürfen Kinder mit anderem oder ganz ohne Bekenntnis ablehnen. Dies ist in Bonn schon mehrfach geschehen. Auch Lehrerinnen und Lehrer müssen das passende Bekenntnis aufweisen, wenn sie dort eine Stelle erhalten möchten.

Bekenntnisschulen sind historische Gebilde. Sie stammen aus einer Zeit, in der die meisten Menschen einem christlichen Bekenntnis angehörten. Das hat sich geändert: unsere Gesellschaft ist bunter geworden. Im Sinne von Integration und Inklusion brauchen wir Schulen für alle Kinder, in denen verschiedene Religionen und ein tolerantes Zusammenleben erfahren werden.

Gabriele Klingmüller

21.09.2010 in Schule und Bildung

Einladung: Exklusion oder Inklusion Was ist der richtige Weg?

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nach der Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention in Deutschland hat eine breite gesellschaftliche Debatte darüber eingesetzt, wie die Forderung nach uneingeschränkter Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben realisiert werden kann. Eine veränderte Blickweise ist nötig:
Menschen mit Handikaps dürfen nicht länger als „Ausnahmen“ betrachtet werden, die in die Gesellschaft integriert werden müssen. Vielmehr gehören sie, wie Menschen ohne Handikap, von Anfang an dazu. Unsere Aufgabe ist es, ihnen und allen übrigen Mitgliedern der Gesellschaft ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.
Konsequenz für das Bildungssystem: behinderte Kinder und Jugendliche haben das Recht auf gemeinsame Betreuung und Beschulung in den Regeleinrichtungen, zusammen mit anderen Kindern aus ihrem Lebensumfeld. Ihre Eltern können dieses Recht einfordern.
Wie so oft ist der Weg von Theorie zu Praxis steinig. Gewohnheiten, Denkweisen und Besitzstände sind zu verändern, Befürchtungen schwingen mit und das Geld ist knapp.
Vor diesem Hintergrund freuen wir uns auf den Beitrag eines erfahrenen Bildungsforschers und Bildungsplaners.

Prof. Dr. Klaus Klemm, Universität Essen

Förderschule: Exklusion oder Inklusion
Was ist der richtige Weg?
Perspektiven, Einsatz und Erfolge

Vortrag und Diskussion
Freitag, den 1.10.2010
19.30 Uhr

Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium , Oberstufenraum
Endenicher Allee 1, 53115 Bonn

Sie sind herzlich eingeladen!

Gabriele Klingmüller
AfB Arbeitsgemeinschaft für Bildung SPD

Renate Hendricks MdL
BBI Boner Bildungsimpulse

01.06.2010 in Schule und Bildung

Inklusion in Bonn – schnell und flächendeckend Angebote schaffen

 

SPD: „Der Prozess muss Fahrt aufnehmen“

Einen Platz im Gemeinsamen Unterricht (GU) für alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, deren Eltern dies wünschen, und eine Inklusionsquote von 50% der Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf bis 2014 – das sind die Forderungen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn.

„Die SPD-Fraktion begrüßt, dass sich die Stadt Bonn mit allen Kräften für die Einrichtung integrativer KiTa-Gruppen und die Ausweitung des Gemeinsamen Unterrichts an Bonner Schulen einsetzen möchte“, betont Uschi Salzburger, SPD-Ratsfrau und Vorsitzende des Sozialausschuss. Seit dem Inkrafttreten der UN-Konvention kann inklusive Bildung von Eltern eingeklagt werden. Deshalb hat die SPD-Fraktion den Expertenrat der am Inklusionsprozess Beteiligten eingeholt. Förderschulen, im Gemeinsamen Unterricht involvierte Schulen der Primar- und Sekundarstufe, Elternvertreter, Gewerkschaften und Initiativen haben ihre Sicht dargestellt und Forderungen formuliert.

„Der Prozess muss Fahrt aufnehmen. Erst wenn Kinder mit besonderem Förderbedarf problemlos zusammen mit den Nachbarkindern in die gleiche KiTa oder Schule gehen können, haben wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Inklusion geschafft“, stellen Dörthe Ewald, jugendpolitische Sprecherin und Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, fest. „Besonders die weiterführenden Schulen müssen sich für den Gemeinsamen Unterricht stärker öffnen. Da ist ein Umdenken nötig“, ergänzt Schulausschuss-Mitglied Gabriele Klingmüller.

Durch Beratung, Fortbildungsangebote und evtl. notwendige Umbaumaßnahmen kann die Stadt KiTas und Schulen bei der Umstellung auf Inklusion unterstützen. Zur Koordination des Prozesses soll eine ämterübergreifende Beratungsstelle „Inklusion“ geschaffen werden. „Ganz ohne Geld wird es nicht gehen“, stellen die Sozialdemokratinnen klar. „Besonders die OGS-Gruppen benötigen eine ausreichende finanzielle und personelle Ausstattung, wenn sie GU-Kinder betreuen. Für die Einstellung weiterer Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen ist das Land zuständig. Da sollten alle Beteiligten - Eltern, Lehrer und die Schulverwaltung - vehement Forderungen stellen.“ Für die gemeinsame Sitzung des Schul-, Sozial- und Jugendhilfeausschusses am heutigen Dienstagabend haben die vier Sozialdemokratinnen zwei Änderungsanträge eingereicht, um ihre Schwerpunkte und Ziele in die Beschlussfindung einzubringen.

Ansprechpartnerinnen:

Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn,
Telefon: 0228/341991, E-mail: Grenz-Bonn@t-online.de
Gabriele Klingmüller, stellvertretende schulpolitische Sprecherin
Telefon: 0228/283720, E-Mail: gabi.klingmueller@gmx.de
Dörthe Ewald, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion,
Telefon: 0228/264220, E-mail: doerthe.ewald@web.de

30.03.2009 in Schule und Bildung

GESAMTSCHULE

 

Sternstunde für Bonn: Die 4. Gesamtschule geht in diesem Jahr an den Start!

Nun ist es aber so weit! Ca. 117 Schülerinnen und Schüler, bzw. deren Eltern, sagten ihren Platz an der neuen Schule verbindlich zu. Die 4. Gesamtschule kann ihren Betrieb zum Schuljahr 2009/10 am Standort Römerkastell aufnehmen. „Eine phantastische Nachricht - dem Elternwillen wird nun endlich entsprochen und die 4. Gesamtschule kann an den Start gehen“, so Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn.

Nachdem die Stadt Bonn vor Gericht den Weg für die 4. Gesamtschule frei gemacht hatte, mussten Schulamt und die kommissarische Leiterin der Schule, Sabine Kreutzer, Kontakt mit allen Eltern aufnehmen, denen vorbehaltlich der Genehmigung der Bezirksregierung ein Platz an der neuen Schule zugesagt worden war. Alle diese Eltern hatten nach der anfänglichen Absage der Bezirksregierung für ihre Kinder einen Platz an einer anderen Schule suchen müssen.

Für die SPD in Bonn ist wichtig, dass jetzt als nächster Schritt der Ganztag auch an dieser Gesamtschule angeboten wird. Ernesto Harder, Vorsitzender der Bonner SPD: "Wir verlangen für die 4. Gesamtschule den Ganztag und erwarten von der Landesregierung, dass sie keine Steine in den Weg legt."

Die SPD-Fraktion plädiert dafür, dass nun alle Fraktionen die Voraussetzungen für ein gutes Gelingen der neuen Schule mittragen.

BÜRGERSPRECHSTUNDE

jeden 3. Mittwoch im Monat

 

19.2.,    17:00 - 18:00 Uhr

18.3.,    17:00 - 18:00 Uhr

15.4.,    17:00 - 18:00 Uhr

 

im Vereinshaus Ippendorf

Bonn-Ippendorf

Röttgener Str. 73

 (hinter EDEKA) 

Termine als Bürgermeisterin

13.1.2020

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

12.1.2020

Eröffnung "Mit Beethoven unter einem D-A-CH", Bonn

8.1.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

29.12.2019

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

27.12.2019

Gratulation 105.Geburtstag, Bonn

17.12.2019

Neujahrskonzert Russische Föderation, Bad Godesberg

15.12.2019

Jahresabschlussfeier Sozialverband Deutschland, Bad Godesberg

10 Jahre Jugendpastorales Zentrum Campanile, Bonn

12.12.2019

Weihnachtsfeier ver.di-Bezirksseniorenausschuss NRW Süd, Bad Godesberg

9.12.2019

Begrüßung Teilnehmer TOLINT-Projekt, Altes Rathaus

7.12.2019

50 Jahre Orden der "Töchter der göttlichen Liebe", Bonn

4.12.2019

Preisverleihung "Goldene Tanne", Bonn

SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf