16.05.2013 in Familie und Jugend

Am Wochenende beobachtet - Ein Gemeinschaftsprojekt

 

Jugendliche bauen den DirtBike-Platz

Wer in diesen Tagen das zukünftige DirtBike-Gelände am F.A. Schmidt- Platz in Dottendorf besucht, kommt aus dem Staunen nicht heraus. So ging es auch Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, am vergangenen Samstag:

„In wenigen Tagen sind dort sauber modellierte Erdhügel unterschiedlichster Höhe und Form aus dem Boden geschossen. Jugendliche aller Altersstufen bearbeiten mit Schaufeln und anderem Gerät den schweren Humusboden und formen Kurven und Berge. Ältere erklären den Jüngeren, was wie wo zu tun ist. Neuankömmlinge werden sofort mit Arbeit versorgt. Herumlungern kommt hier nicht in Frage. Gerne und stolz erklären die DirtBiker den Besucherinnen und Besuchern, welche Strecken wie verlaufen werden. Nur ganz kurz werden erste Hügel und Kurven zwischendurch auch einmal ausprobiert. Schließlich darf der Spaß bei der schweren Arbeit nicht ganz fehlen. Eltern sind vor Ort und versorgen die fleißige Gruppe mit Verpflegung. Die interessierten Spaziergänger aus der Nachbarschaft erhalten freundlich und geduldig Auskunft. Ihre Vorbehalte gegen das Projekt sind weitgehend verschwunden. Denn der Platz wird zum Wald hin abgesperrt, der Zaun begrünt, der Walnussbaum geschützt. Teile der Brombeerhecke bleiben erhalten. Der Eingang zum Gelände liegt in Richtung F.A. Schmidt- Platz und insgesamt bleibt ausreichend Abstand zur Bebauung. Das sind die Planungs- und Naturschutzaspekte. Aber auch die Jugendlichen selbst haben in der Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern und auch mit ihren Widersachern einiges richtig gemacht. Die Initiative hatte vor Baubeginn und vor der Anlieferung der Erde mit 40 Lastwagen Handzettel in der Nachbarschaft verteilt und kehrte hinterher selbst die Straße.

Der DirtBike-Platz entpuppt sich als bemerkenswertes Gemeinschaftsprojekt für Jugendliche. Aktiv, engagiert und ohne Scheu vor schwerer Arbeit setzen sie ihre Idee um. Nullbock-Mentalität findet man hier nicht. Umso mehr freue ich mich, dass das Projekt nach zweijährigen Bemühungen nun Wirklichkeit wird und die SPD die Initiative dabei unterstützen konnte.“

29.04.2013 in Familie und Jugend

Rat der Stadt Bonn Beschluss zur Verbesserung der Spielplatzsituation nicht umgesetzt

 

Von Martin Ochmann, Generalanzeiger Bonn vom 27.4.13

IPPENDORF. Carina Siemer, Stephanie Kastenmeier und Almuth Wiesner sitzen mit einigen ihrer Kinder auf einer Picknickdecke auf dem Spielplatz an der Netzestraße. Die Frühlingssonne scheint, die Vögel zwitschern - eigentlich könnte das Leben und Spielen in Ippendorf so schön sein. Eigentlich.

Wenigstens die Schaukel kann man benutzen, wenn es trocken ist: Stephanie Kastenmeier nutzt mit Sohn Erik die Gunst der Stunde, im Hintergrund steht das abgesperrrte Klettergerüst.

Denn ein Ärgernis trübt die Stimmung der jungen Mütter. Das Klettergerüst in ihrem Rücken, 50.000 Euro wert und noch nicht mal ein Jahr alt, ist für die Kinder nicht nutzbar, ein Bauzaun riegelt die Sandgrube ab. Der Grund: Sobald es regnet, steht die Grube völlig unter Wasser (GA berichtete). Die Stadt bekommt das Problem bislang nicht in den Griff, im Dezember sperrte sie den Bereich ab.

Kein Beinbruch, könnte man meinen, in Ippendorf gibt es doch reichlich Ausweichmöglichkeiten. Die drei Mütter ärgert diese Haltung. "Das ist genau unser Eindruck, dass man das denkt, und uns deswegen hier im Stich lässt", sagt Kastenmeier. Was ist passiert?
Eigentlich hatte der Rat der Stadt Bonn im Dezember 2011 beschlossen, dass die Ippendorfer Spielplatzsituation verbessert wird. Demnach sollten, bevor die Grundstücke "Auf dem Essig" und "Auf dem Heidgen" als Bauland verkauft werden - sie waren mal als mögliche Spielplatzflächen vorgesehen - die anderen Spielplätze auf Vordermann gebracht werden, falls nötig mit dem Verkaufserlös.

Einen Antrag der SPD-Fraktion, gemäß Beschluss unter anderem in die Spielplätze Ligusterweg oder Stationsweg zu investieren, verwies die Bezirksvertretung Bonn jedoch an den Jugendhilfeausschuss. "Es wurde argumentiert, dass man keinen Stadtteil bevorzugen will", sagt die Ippendorfer SPD-Stadtverordnete Gabriele Klingmüller. Sie meint, dass man sich an den Beschluss halten muss. Und: "Es ist ja nicht so, dass hier jeder einen Garten hat. Außerdem ist ein Spielplatz ja auch eine Kontaktzone." Dass offensichtlich jeder meine, Ippendorf brauche keine Spielplätze, sieht Wiesner auch durch Studien befördert, wie sie im "Rahmenkonzept Spielplatzbedarfsplan 2006" zitiert werden. Diese Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass Ippendorfer Kinder im Vergleich zu Dransdorfer Kindern eine "strukturiertere Freizeit" hätten.

Salopp ausgedrückt: Während Ippendorfer Kinder in der Musikschule sitzen, spielen Dransdorfer Kinder draußen. "Dafür nutzen die Ippendorfer Kinder eher den eigenen Garten, der oft ähnlich gut ausgestattet ist wie ein öffentlicher Spielplatz", so die Studie. Ein Unding, meint Wiesner. Und: "Wie man sieht, werden wir nicht bevorzugt, sondern benachteiligt", sagt Wiesner. "Wir haben ein Versprechen bekommen, das nicht eingehalten wird.

Und wir haben in Ippendorf keinen attraktiven Spielplatz." Der sei aber wichtig, unter anderem als sozialer Treffpunkt. "Es ist ja nicht nur ärgerlich, dass dieser Spielplatz eine Fehlplanung ist, sondern auch, dass es einen Beschluss gibt, der nichts gilt. Was ist denn das für ein demokratischer Prozess?", fragt Kastenmeier. "Nicht fair", "nicht bürgernah" und "respektlos" - diese Urteile fällen die drei Mütter.

Dass das Spielgerät regelmäßig im Wasser steht, war nach Angaben der Stadt nicht absehbar, wenngleich es in den Senken "vereinzelt" feuchte Stellen gegeben habe. Im Februar habe ein Geologe ein Gutachten zur Versickerung erstellt, zu Beginn der kommenden Woche will ein beauftragtes Büro einen Lösungsvorschlag machen. Dies könnte der Bau einer Rigole sein, eines Pufferspeichers, über den das Regenwasser künftig versickert.

22.04.2013 in Familie und Jugend

Waldau: Manchmal ist es halt dringend – Verwaltung sorgt auf Bitte der SPD für provisorische Toiletten

 

19. April 2013
Angelockt vom sonnigen Frühlingswetter mussten am vergangenen Wochenende die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Waldau feststellen, dass das Restaurant noch nicht wieder eröffnet ist. Den ausgefallenen Kuchengenuss konnten viele Gäste verschmerzen, mit einem anderen Bedürfnis war das schon schwieriger.

Angeregt durch die TV-Berichterstattung dazu fragte Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, bei der Verwaltung nach, ob da nicht zügig Abhilfe geschaffen werden könne. Mit Erfolg! Die Verwaltung versprach, schnellstmöglich zwei Toiletten aufzustellen, deren Schlüssel im Haus der Natur erhältlich ist.

„Schön wäre es, wenn nun die Ratsmehrheit von CDU und Grünen die Entscheidung über einen neuen Pächter für die Waldau-Gastronomie nicht länger hinausschiebt. Die Ausflugssaison hat begonnen. Alle Besucherinnen und Besucher der Waldau wünschen sich die baldige Wiedereröffnung des Restaurants - auch wegen des Kuchens.“

14.04.2013 in Familie und Jugend

BV Bonn beschließt neues Spielhaus für die Waldau

 

Es tut sich schon bald etwas an der Waldau. Denn die Verwaltung hat ihre Planung für den Abriss und Neubau des Spielhauses vorgelegt und die Bezirksvertretung Bonn hat sie beschlossen.

Das bestehende baufällige Gebäude, in dem schon seit 1972 gespielt und gelernt wird, soll abgerissen und durch ein eingeschossiges Gebäude in Holztafelbauweise mit Pultdach ersetzt werden. „Wenn es zügig losgeht, könnten die Kindergärten das Gebäude schon im kommenden Jahr wieder für pädagogische Freizeitangebote in der Natur nutzen“, freut sich Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg. Damit im neuen Spielhaus auch U3-Kinder spielen können, wird ein Wickel- und Pflegebereich ergänzt. Das Gebäude wird barrierefrei errichtet und eine behindertengerechte Toilette ist vorgesehen.

In der BV-Sitzung erkundigte sich die Sozialdemokratin, welche Schadstoffe vor dem Neubau zu beseitigen sind. Die Verwaltung wird die Antworten nachliefern. „Es stellt sich schon die Frage, welche Schadstoffe in oder an dem alten Spielhaus aufgefunden wurden. Ihre Beseitigung verteuert den Neubau nicht unerheblich, von möglichen Umweltbelastungen ganz abgesehen. Das hat allerdings in der BV niemanden irritiert. Nun gut...“

14.04.2013 in Familie und Jugend

Spielplätze in Ippendorf: Bezirksvertretung betrachtet Ratsbeschluss als nicht bindend

 

Angesichts der mageren Spielplatzsituation in Ippendorf hatte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn in der Bezirksvertretung Bonn beantragt, dass endlich in die Spielplätze Stationsweg, Liguster Weg, Am Kümpel und Höhenweg entsprechend des Spielplatzbedarfsplans von 2007 investiert wird. Eine entsprechende Beschlussfassung des Rates liegt bereits seit 2011 vor. Die Verwaltung hatte nun signalisiert, bei Annahme des Antrags werde eine weitere Ausstattung der Spielplätze geprüft und in einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung dazu berichtet. „Eine Attraktivitätssteigerung für die Ippendorfer Spielplätze ist lange überfällig“, findet die Ippendorfer Stadtverordnete Gabriele Klingmüller und begrüßte daher die Stellungnahme der Verwaltung.

Leider votierte in der BV Bonn die Mehrheit für eine Verweisung des Themas in den Jugendhilfeausschuss. Als Grund wurden eine mögliche Bevorzugung eines Stadtteils und fehlende Prioritätenlisten für Spielplatzertüchtigungen angeführt. „Das ist doch sehr interessant argumentiert“, meint Klingmüller. „Es gibt einen Ratsbeschluss aus 2011, der regelt, dass in Ippendorf einige ehemals für Spielplätze vorgesehene Grundstücke verkauft werden und ein Teil des Verkaufserlöses - falls notwendig - für die Anschaffung fehlender Spielgeräte eingesetzt wird. Der Verkauf ist 2012 geschehen. Nur die erwähnte Aufwertung fehlt noch. Ich wundere mich doch sehr, dass eine BV einen Ratsbeschluss als nicht bindend bezeichnet.“
Meldungen:

BÜRGER SPRECHSTUNDE

jeden 3. Mittwoch im Monat

 

15.7.,    17:00 - 18:00 Uhr

19.8.,    17:00 - 18:00 Uhr

16.9.,    17:00 - 18:00 Uhr

 

im Vereinshaus Ippendorf

Bonn-Ippendorf

Röttgener Str. 73

 (hinter EDEKA) 

Termine als Bürgermeisterin

Aufgrund der Corona-Hygiene-Vorschriften gibt es aktuell sonst keine Termine und Gratulationsbesuche.

5.6.2020

Verleihung der August-Macke-Medaille 2020 an Werner Haypeter

Bonn

5.3.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Hardtberg

Eröffnung Ausstellung "Mit Stich und Faden" , Museum August Macke Haus

2.3.2020

Gratulation 100.Geburtstag, Bonn

28.2.2020

Preisverleihung 9.Jugend forscht - Regionalwettbewerb, Uni Bonn

18.2.2020

Abschlusskonzert 57.Regionalwettbewerb "Jugend musiziert", Kammermusiksaal Bonn

12.2.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

10.2.2020

Berufsfest der russischen Diplomaten, Generalkonsulat Bad Godesberg

2.2.2020

Gratulation 100.Geburtstag, Bonn

Eröffnung Ausstellung "Beethoven und die Frauen" Frauenmuseum Bonn

31.1.2020

Besuch einer Delegation aus der Mongolei, Altes Rathaus

30.1.2020

Eröffnung "Unser Schüler wird 250", Beethovengymnasium, Bonn

29.1.2020

LUDWIG AHOI! 10 Jahre Netzwerk Ludwig van B. e.V., Bonn

27.1.2020

Gratulation 100.Geburtstag, Bonn

13.1.2020

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

12.1.2020

Eröffnung "Mit Beethoven unter einem D-A-CH", Bonn

8.1.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf