07.08.2019 in Kommunalpolitik

Atomwaffen nicht abschaffen?

 

In der Sitzung des Bürgerausschusses, am vergangenen Mittwoch, wurde ein Antrag des Bonner Friedensbündnisses knapp abgelehnt, der die Unterzeichnung des Städteappells von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, Friedensnobelpreisträger) zur Abschaffung von Atomwaffen forderte.

„Eine solche Einstellung als Politiker, auch wenn es ehrenamtlich ist, ist unverständlich, zeugt von fehlendem Problembewusstsein und ist für Bonn als UN-Stadt fast schon peinlich. Bonn ist auch Mitglied der „Mayors for Peace“, eine Organisation die sich für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verantwortlich fühlt und versucht mit ihrem Einfluss die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern.  Namhafte Städte und Großstädte in Deutschland haben sich dem Appell bereits angeschlossen, dies waren Köln, Berlin, München, Düsseldorf und weitere. Bonn, als Stadt der Vereinten Nationen, Stadt der Nachhaltigkeit, nicht?“, fragt sich die Bürgermeisterin.

30.03.2019 in Verkehr

Leichteres Parken für Anwohnerinnen und Anwohner auf dem Venusberg

 

Parkplätze sind Mangelware. Das gilt für Bonn ganz allgemein und für den Venusberg besonders. Neben den Anwohnerinnen und Anwohnern des Stadtviertels suchen hier auch unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher der Universitätsklinik nach Parkplätzen. Besonders tagsüber und unter der Woche ist es fast nicht mehr möglich einen freien Parkplatz im angrenzenden Wohngebiet zu finden, wie die Verwaltung mitteilte. Dies gelte im Übrigen auch für die Parkhäuser auf dem Universitätsgelände selbst. Der Beschlussvorschlag für die Ratssitzung am 28. März war dann auch folgerichtig: Die Einführung eines Parkraumkonzeptes. Parkausweise, Parkgebühren, Parkscheiben: Mit diesen Mitteln werden die vorhandenen Parkplätze wieder hauptsächlich den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird es eine Verschiebung der Verkehrsströme weg vom Auto hin zum öffentlichen Personennahverkehr geben. Trotzdem wird es weitere Maßnahmen wie die Einrichtung einer Seilbahn vom Venusberg über den Rhein nach Beuel geben müssen.

30.03.2019 in Kommunalpolitik

Beethoven verbindet: SPD-Antrag zu Partnerschaft mit Wien beschlossen

 

Im Dezember 2018 hatte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn beantragt, dass Oberbürgermeister Sridharan mit der Stadtspitze der österreichischen Hauptstadt Wien Kontakt aufnimmt, um eine mögliche Partnerschaft zwischen den beiden Städten zu erörtern.

„Wir freuen uns über die interfraktionelle Einigkeit und Unterstützung unseres Antrages“, so Alois Saß, Fraktionssprecher im Ausschuss für Internationales und Wissenschaft. „Eine kommunale Partnerschaft zwischen Wien und Bonn ist vor allem deshalb sinnvoll, weil zwei für beide Städte überaus wichtige Themen sie bereits jetzt verbinden: In beiden Städten hat Ludwig van Beethoven wesentliche Teile seines Lebens verbracht und in beiden Städten sind die Vereinten Nationen ansässig. Dies stellt eine sehr gute Basis für weitere enge Kontakte dar.“

Die Bonner Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller ergänzt: „Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 wird ein guter Ausgangspunkt sein für eine dauerhafte Zusammenarbeit der beiden Städte. Sowohl in Wien als auch in Bonn wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, die teilweise auch in die jeweils andere Stadt live übertragen werden.“ Eine verstärkte Zusammenarbeit mit Blick auf die jeweils ansässigen UN-Organisationen könne zudem den internationalen Gedanken fördern. „Eine Aufgabe, die gerade in diesen Tagen nicht unterschätzt werden darf. Daher sind wir sehr froh, dass auch andere Ratsfraktionen sich unserer Idee angeschlossen haben und wir dem Oberbürgermeister gemeinsam diesen wichtigen Auftrag übergeben haben.“

05.12.2018 in Kommunalpolitik

Beethoven verbindet: SPD macht sich für Partnerschaft Bonn/Wien stark

 

Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens wird im Jahr 2020 in Bonn und Wien gefeiert. Aus diesem Anlass setzt sich die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn dafür ein, eine dauerhafte Städtepartnerschaft zu etablieren.

„Sowohl in seiner Geburtsstadt als auch am Ort seines musikalischen Wirkens wird Beethoven 2020 mit zahlreichen Veranstaltungen geehrt", so die Fraktionsvorsitzender Angelika Esch. „Dabei werden Bonn und Wien Leben und Wirken des Künstlers auch gemeinsam würdigen, etwa mit einer Schiffsfahrt des Beethoven Orchesters Bonn nach Österreich. Einzelne Konzerte werden zudem in die jeweils andere Stadt live übertragen. Um die so entstehende Verbindung langfristig zu festigen, ist eine Partnerschaft beider Kommunen der richtige Weg."

Die Bonner Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller ergänzt: „Auch über das Beethovenjubiläum hinaus können beide Städte voneinander profitieren. So sind die Vereinten Nationen mit ihren Organisationen sowohl in Bonn als auch in Wien präsent. Eine verstärkte Zusammenarbeit auf diesem Gebiet bringt den internationalen Gedanken voran. Zudem können beide Städte bei den Themen Wohnen und Verkehr viel voneinander lernen. Wir fordern den Oberbürgermeister daher auf, mit der Wiener Stadtspitze Kontakt aufzunehmen und sich aktiv für eine Städtepartnerschaft einzusetzen."

05.12.2018 in Kommunalpolitik

„Doktor-Eva-Glees-Straße" auf dem Venusberg - SPD erfreut über Kompromiss

 

Ein Teil der Karl-Landsteiner-Straße auf dem Universitätscampus Venusberg wird in „Doktor-Eva-Glees-Straße" umbenannt. Dies hat der Hauptausschuss am 4. Dezember beschlossen. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn zeigt sich erfreut über diesen Kompromiss.

Gabriele Klingmüller, Bonner Bürgermeisterin und Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, dazu: „Diese Lösung gefällt uns sehr. Zum einen wird dem Wunsch der Universitätsklinik entsprochen, den Abschnitt der Sigmund-Freud-Straße, der auf dem Gelände der Klinik liegt, in „Venusberg-Campus" umzubenennen. Damit werden die Gebäude entlang dieses Straßenabschnittes eindeutig gekennzeichnet, was die Orientierung der Besucherinnen und Besucher auf dem Klinikgelände vereinfachen wird. Zum anderen wird unsere Anregung aufgegriffen, auf dem Universitätsgelände eine Straße nach einer Frau zu benennen, die eine enge Verbindung zu Universitätsklinik hatte. Dr. Eva Glees promovierte hier 1934. Trotz bestandener Prüfung verweigerte ihr die Universität aber den Doktortitel, da sie Jüdin war. Glees floh später vor der nationalsozialistischen Diktatur über die Niederlande nach Großbritannien."

 

BÜRGERSPRECHSTUNDE

jeden 3. Mittwoch im Monat

 

19.2.,    17:00 - 18:00 Uhr

18.3.,    17:00 - 18:00 Uhr

15.4.,    17:00 - 18:00 Uhr

 

im Vereinshaus Ippendorf

Bonn-Ippendorf

Röttgener Str. 73

 (hinter EDEKA) 

Termine als Bürgermeisterin

13.1.2020

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

12.1.2020

Eröffnung "Mit Beethoven unter einem D-A-CH", Bonn

8.1.2020

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

29.12.2019

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

27.12.2019

Gratulation 105.Geburtstag, Bonn

17.12.2019

Neujahrskonzert Russische Föderation, Bad Godesberg

15.12.2019

Jahresabschlussfeier Sozialverband Deutschland, Bad Godesberg

10 Jahre Jugendpastorales Zentrum Campanile, Bonn

12.12.2019

Weihnachtsfeier ver.di-Bezirksseniorenausschuss NRW Süd, Bad Godesberg

9.12.2019

Begrüßung Teilnehmer TOLINT-Projekt, Altes Rathaus

7.12.2019

50 Jahre Orden der "Töchter der göttlichen Liebe", Bonn

4.12.2019

Preisverleihung "Goldene Tanne", Bonn

SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf