27.04.2018 in Jugend

Der Fortschritt ist eine Schnecke - der lange Weg zu mehr Kinder- und Jugendbeteiligung

 

„Aufschieben, bremsen, vertagen – auch bei der Kinder- und Jugendbeteiligung agiert die Ratskoalition nach diesem Muster“, stellt die Bürgermeisterin und Vorsitzende des Bürgerausschusses Gabriele Klingmüller fest. „Kinder und Jugendliche müssen bei allen sie betreffenden Fragen mit einbezogen werden, nicht nur bei der Spielplatzplanung oder in Kinder- und Jugendzentren, sondern auch bei der Stadtplanung oder der Entwicklung des ÖPNV. Unser Ziel ist, Kinder- und Jugendbeteiligung als Querschnittsaufgabe, also in allen Bereichen städtischen Handelns, zu verankern. Wir wollten, dass die Verwaltung dazu Vorschläge macht, die ein Runder Tisch mit der Bezirksschülervertretung, den Kindertagesstätten, Schulen, Jugendzentren sowie Verwaltung und Politik bewerten sollte.“

„Kinder- und Jugendbeteiligung ohne Kinder und Jugendliche weiter zu entwickeln – das geht gar nicht“, ist sich Fenja Wittneven-Welter, Sprecherin im Bürgerausschuss, sicher. „Trotzdem hat die Koalition aus CDU, Grünen und FDP nun beschlossen, dass die Verwaltung erstmal wieder nur berichtet und zwar, wie es anderswo gemacht wird und was es kostet. Ich werde den Verdacht nicht los, dass dies nur eine Verzögerungstaktik ist und es gar nicht um die Sache geht.“ Dabei sei eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen unabdingbar. „So machen sie frühzeitig demokratische Grunderfahrungen und gewinnen Vertrauen in unsere Demokratie. Angesichts von wachsendem Populismus und antidemokratischen Tendenzen auch in Deutschland sehen wir darin eine wichtige Aufgabe kommunalen Handelns.“

Gespräche mit Jugendlichen, in Schulen sowie dem Kinder-und Jugendring haben gezeigt, dass der Wunsch nach mehr Beteiligung vorhanden ist. Teilweise wird bereits Beteiligungspraxis geübt und es besteht ein großes Interesse, an der Entwicklung eines Beteiligungskonzeptes mitzuwirken. „Dies zeigt, dass Kinder- und Jugendbeteiligung in Bonn auf fruchtbaren Boden fällt. Wir sollten das nutzen, denn Bonn kann hier noch besser werden – und sollte damit endlich anfangen“, ist Gabriele Klingmüller überzeugt

26.08.2012 in Jugend

Naturschutz oder Jugendförderung? - Der Streit um den DirtBike-Platz

 

Zur Diskussion um die Errichtung einer DirkBike-Anlage in Dottendorf erklären Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf/Venusberg, Miriam Schmidt, Stadtverordnete für Dottendorf und die Gronau, Peter Kox, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, und Herbert Spoelgen, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bonn:

„Nach Prüfung zahlreicher Alternativen hat die Stadtverwaltung den DirtBikern ein geeignetes Grundstück für ihre Anlage angeboten. Die Bürgerstiftung trägt die Umsetzung finanziell, ein Landschaftsarchitekt plant und betreut die Errichtung neben dem F.A. Schmidt-Platz in Dottendorf. Das ausgewählte Gelände steht nicht unter Naturschutz und ist mindestens 100 Meter Luftlinie von der nächstgelegenen Wohnbebauung entfernt.

Nichtsdestotrotz laufen Nachbarinnen und Nachbarn Sturm. 17 Bürgeranträge gibt es; zehn davon wortgleich. Das brachliegende Grundstück, ein ehemaliger Bolzplatz, habe sich zu einem Biotop entwickelt, das zu erhalten sei. Außerdem befürchte man Unruhe und Lärm. Betroffen sei auch ein Kindergarten, dessen Gruppen sich häufig im Freien aufhielten. Zu allem Überfluss leide man bereits unter einer illegalen Bike-Stecke den Venusberghang hinunter.

Angesichts dieses organisierten Protests sehen sich einige örtliche Stadt- und Bezirksverordnete leider nicht mehr in der Lage, weiterhin Position für den DirtBike-Platz zu beziehen. Es sei das Projekt von drei Familien für ihre drei Söhne, hört man aus der CDU. Falsch! Es ist ein Projekt, das drei Familien für die Allgemeinheit in Angriff genommen haben. Sie haben sich Anschluss an einen eingesessenen Sportverein und um finanzielle Unterstützung gekümmert. Die Stadt bezahlt für die Umsetzung keinen Cent. Herr Kaupert (CDU) schlägt nun vor, es solle ein anderer Ort gefunden werden. Das Geld solle in die Sanierung des F.A. Schmidt- Platzes fließen. Dieser Vorschlag trägt allerdings nicht. Wie erwähnt, geht es nicht um städtisches Geld. Außerdem würden 10.000 Euro nicht einmal annähernd etwas Grundlegendes am Zustand des F.A. Schmidt- Platzes ändern. Da geht es um ganz andere Summen.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion unterstützen die Initiative der Jugendlichen nach wie vor uneingeschränkt! Denn die Ängste der Bürger sind unbegründet!

Das geplante Gelände ist deutlich kleiner als die in Frage kommende 4000 m² große Fläche. Es wird gut möglich sein, die DirtBike-Strecke optisch ansprechend in das Gebiet einzupassen und einige beliebte Bäume oder die Randbepflanzung zu erhalten. Der dringende Schutz wuchernder Brombeerhecken und einer Wiese mit wenigen Trippelpfaden in unmittelbarer Nachbarschaft des Kottenforstes erscheint argumentativ an den Haaren herbeigezogen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier der Naturschutz zum Alibi für den Erhalt von Besitzständen herhalten muss.

Die Jugendlichen, die sich den DirtBike-Platz wünschen, sind keine Krawallbrüder, sondern junge Menschen, die ihr Mitspracherecht in Anspruch nehmen und sich engagieren wollen. Sie haben nicht nur Pläne für die Gestaltung des DirtBike-Platzes entwickelt, sondern auch Verhaltensregeln für die Nutzung formuliert. Außerdem wollen sie sich auch am Bau der Anlage beteiligen. Ein solches Engagement sollte nicht so rigoros und unbedacht abgelehnt werden!

Dass die Jugendlichen eine besondere Störung für die Nachbarschaft darstellen, kann nicht von vorneherein angenommen werden. Sie sind zu alt, um von Mama mit dem Auto gebracht zu werden, und zu jung für abendliche Trinkgelage.

Dass bereits illegal den Venusberghang „hinuntergebiket“ wird, ist ärgerlich und sollte mit allen Mitteln unterbunden werden. Mit dem DirtBike-Platz hat das allerdings nichts zu tun.“

Herzliche Grüße

Andrea Kanonenberg

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

24.06.2012 in Jugend

Projekt DirtBike Platz

 

Fast geschafft!
Die Stadt hat ein Gelände neben dem F.A.-Schmidt-Platz als geeignet befunden, die Bürgerstiftung Sparkasse eine größere Geldsumme zugesagt, die Nachbarn von der Hertha Bonn freuen sich auf eine neue Biker-Abteilung und ein Landschaftsarchitekt steht bereit, um für Verkehrssicherheit und Planung zu sorgen. Die umfassenden Bemühungen um die Einrichtung eines DirtBike-Platzes steuern einem erfolgreichen Ende entgegen.

Was noch fehlt: der endgültige Bescheid über die Nutzungserlaubnis für das Grundstück und eine vertragliche Regelung zwischen der Stadt und den DirtBikern unter dem Dach der Hertha.

„Nach fast einem Jahr bewundernswerten Engagements und konstanter Zuarbeit an die Verwaltung sollte die DirtBike-Initiative aus Venusberg/Ippendorf nun vor den Sommerferien endgültig Planungssicherheit erhalten“, fordert Gabriele Klingmüller, örtliche SPD-Stadtverordnete. „Die Jugendlichen haben sich für die legale Ausübung ihres Lieblingssports stark gemacht und einen Bürgerantrag gestellt. Der spontanen und einhelligen Zustimmung aus der Politik müssen nun auch Taten folgen. Die Initiative und ihre Helferinnen und Helfer stehen in den Startlöchern, um mit dem Bau der DirtBike-Strecke zu beginnen. Ich freue mich, dass ich das Projekt begleiten und unterstützen durfte.“

Auch Peter Kox, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, ist begeistert von der Bürgerinitiative und bedankt sich für ihren großen Einsatz, der eine echte Bereicherung für die Bonner Sportlandschaft möglich macht. „Super, dass auch das Sportamt mitzieht und in der nächsten Sitzung des Sportausschusses - zur Not als Tischvorlage – einen Beschlussvorschlag machen möchte. Wenn vor der Sommerpause ein Beschluss steht - und da spricht wirklich überhaupt nichts dagegen -, kann es sofort losgehen.“

10.12.2011 in Jugend

Dirtbike Park auf dem Venusberg

 

Drei Jugendliche haben einen Bürgerantrag gestellt. Sie wünschen sich die Enrichtung eines Dirtbiking Platzes in Venusberg/Ippendorf und schlagen dafür den ehemaligen Sportplatz am Hauweg vor.
In der Bezirksvertretung Bonn am 6.12. gab es viel Zustimmung für das Anliegen der Jungen. Allerdings lehnte die Stadt die Nutzung des Geländes am Hauweg rundweg ab. Die SPD Politiker Herbert Spoelgen und Gabriele Klingmüller brachten daraufhin einen Änderungsantrag ein und baten um die Suche nach alternativen Standorten. Dem wurde einstimmig zugestimmt. Im März will die Verwaltung über ihre Recherchen berichten und auch die Kosten der jeweiligen Standorte benennen. Der Umbau des schadstoffbelasteten Geländes am Hauweg soll ebenfalls finanziell beziffert werden.

Der Änderungsantrag lautete:
Herbert Spoelgen/Gabriele Klingmüller
Änderungsantrag 1113031
Errichtung eines Dirty Bike Parks auf dem Venusberg
1. Die Verwaltung wird gebeten, folgende alternative Standorte für einen Dirty
Bike Platz im Gebiet Venusberg/Ippendorf auf ihre Eignung hin zu überprüfen:
- Wiese am Waldrand in der Nähe der Bushaltestelle „Kinderheim Maria im
Walde“ , Gudenauer Weg, "Hasenwiese"
- einen Bereich auf dem Gelände der Universitätssportanlagen.
(Die städtische Nutzung der Sportanlagen soll nach Aussagen von Prof.
Fohrmann in Zukunft erleichtert werden.)
Die jeweils anfallenden Umbaukosten sind zu benennen.

2. Die Verwaltung prüft, ob den Antragstellern ein Waldrandgebiet im Raum Venusberg/Ippendorf/Röttgen/Hardtberg zur Verfügung gestellt werden kann, auf dem sie einfache Bikestationen aus vorhandenem Naturmaterial selbst errichten und ungestört nutzen können.

Begründung:
Die SPD befürwortet die Einrichtung eines Dirty Bike Platzes im Bereich Venusberg/ Ippendorf und sieht darin eine gute Ergänzung des Freizeitstättenangebots für ältere Kinder und Jugendliche.
Die Nutzung des schadstoffbelasteten ehemaligen Sportplatzes am Hauweg wurde von der Verwaltung verworfen. Es wäre hilfreich zu wissen, ob die beiden oben genannten alternativen Standorte schon mit in Betracht gezogen wurden.
Außerdem stellt sich die Frage, ob die Jugendlichen auf einem besonders ausgewiesenen Geländestück selbst errichtete Bikestationen nutzen können, ohne ihren Abbau fürchten zu müssen.

31.12.2010 in Jugend

SPD: Jugendbeteiligung ausbauen!

 

"Die politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird in der Bürgerbeteiligungs-Debatte von CDU/Grüne ausgeklammert“, kritisiert Gabi Klingmüller, Sprecherin der SPD im Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda. „Wir wollen dieses Thema auf die Agenda des Bürgerausschusses setzen“, so Klingmüller weiter. Die SPD hat darum für den nächsten Bürgerausschuss am 12. Januar beantragt, dass über das Projekt „Jugendplanungszelle in Tannenbusch“ berichtet wird.

„25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Neun der Freiherr-vom-Stein-Realschule haben sich an der ‚Planzelle‘ der Friedrich-Ebert-Stiftung beteiligt. Dabei haben sie ihre Wünsche und Empfehlungen für Tannenbusch entwickelt. Diese Überlegungen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden und sollen in die Stadtteilentwicklung aufgenommen werden“, betont Bodo Buhse, SPD-Stadtverordneter im Tannenbusch.

„Es geht uns aber nicht nur um die Ergebnisse, sondern auch um die Frage, ob dieses Jugendbeteiligungsmodell auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden kann“, ergänzt Miriam Schmidt, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Bürgerbeteiligung.

Klingmüller und Schmidt erinnern an den SPD-Antrag „Kinder- und Jugendstadtplan“ im Bürgerausschuss im Juli, der leider von Schwarzgrün abgelehnt wurde. In diesem Online-Stadtplan sollten Kinder und Jugendliche ihre Orte wie Spielplätze, Jugendzentren und Schwimmbäder finden, dann in einem zweiten Schritt ihre eigenen Bewertungen dieser Einrichtungen vornehmen und Verbes­serungsvorschläge einreichen können. „Wir hoffen, dass wir CDU und Grüne mit der Jugendplanungszelle auch für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erwärmen können“, so die drei Stadtverordneten.

AnsprechpartnerInnen:

Gabriele Klingmüller, Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda, Telefon: 0228/283720, E-Mail: gabi.klingmueller@gmx.de

Miriam Schmidt, SPD-Stadtverordnete für Dottendorf und Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Internationales und Wissenschaft, Tel.: 0228/2803137, mobil: 01703438405,
E-Mail: Miri.Schmidt@t-online.de
Bodo Buhse, Vertreter der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn im Projektbeirat Soziale Stadt Tannenbusch und SPD-Stadtverordneter für Tannenbusch, Telefon: 0228 669880,
E-Mail: b.buhse@t-online.de

Termine als Bürgermeisterin

3.12.2018

Preisverleihung Bundeswettbewerb "Rauskommen! Der Jugendkunstschukleffekt!", Bonn

Präsentation VfG- Kalender 2019, Bonn

2.12.2018

Jahresabschlussfeier Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Bonn/Rhein-Sieg Kreis, Bad Godesberg

1.12.2018

Finale Musikwettbewerb toys2masters, Beuel

30.11.2018

Preisverleihung Regionalrunde 58.Mathematikolympiade 2018/19, Aloisiuskolleg

29.11.2018

Verleihung CICERO Rednerpreis 2018, Bonn

28.11.2018

Gratulation 104. Geburtstag, Bonn

Eröffnung Austellung "Erhard Klein - zum 80.Geburtstag", Kunstmuseum

19.11.2018

Gratulation Diamantene Hochzeit, Beuel

Eröffnung Ausstellung "Ein Leben in der Freiheit des Wortes - Jiri Grusa", Stadtbibliothek

16.11.2018

100 Jahre Kath. Blindenbücherei Bonn

15.11.2018

Verabschiedung Marianne Schütterle UNICEF Bonn

13./14.11.2018

Biocities Forum, Barcelona

10.11.2018

10 Jahre Wochenmarkt Bonn

25 Jahre Theater Marabu

8.11.2018

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

6.11.2018

"Europa im Rathaus", Bonn

3.11.2018

Fachtag "Jute statt Plastik", Bonn

25.10.2018

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

24.10.2018

Empfang Delegation aus la paz, Altes Rathaus Bonn

22.10.2018

Eröffnung Asstellung "ALLtäglich", Deutsches Museum, Bonn

17.10.2018

Eröffnung Ausstellung "Ausgezeichnet#3", Kunstmuseum Bonn

12.10.2018

Graduierungsfeier Hochschule der Sparkassen Finanzgruppe, Bad Godesberg

4.10.2018

40 Jahre Hubert-Peter-Haus, Bad Godesberg

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SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf