05.07.2018 in Familie und Jugend

Koalition schindet bei der Kinder- und Jugendbeteiligung Zeit – und das kostet

 

Bei der Kinder- und Jugendbeteiligung hat es die Ratskoalition aus CDU, Grünen und FDP nicht eilig. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn hatte beantragt, die Verwaltung aufzufordern, bis nach den Sommerferien ein entsprechendes Konzept im Einvernehmen mit den Akteurinnen und Akteuren in der Bonner Kinder- und Jugendarbeit zu entwickeln.

„Und wieder einmal zwingt die Ratsmehrheit Bonn in eine Extrarunde anstatt endlich mal etwas zu entscheiden“, fasst Gabriele Klingmüller, Bürgermeisterin und Vorsitzende des Bürgerausschusses, den gefassten Beschluss zusammen. „Darüber, wie wir in Bonn Kinder- und Jugendbeteiligung organisieren, gibt es in unserer Stadt viele Ideen und Vorstellungen: bei Kindern und Jugendlichen, bei Allen, die mit ihnen zu tun haben, in der Verwaltung und sogar in der Politik. Warum also in die Ferne schweifen? Wir wollen lieber vor Ort im konstruktiven Austausch Kinder- und Jugendbeteiligung entwickeln. Warum sich CDU, Grüne und FDP so dagegen wehren, ist unbegreiflich. Die nun gültige Beschlusslage hat unser Anliegen, endlich die Kinder- und Jugendbeteiligung in Bonn auszubauen, völlig aufgeweicht. Sie kostet Zeit und Geld und bringt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt keinen Schritt weiter.“ 

Fenja Wittneven-Welter, Sprecherin der SPD-Fraktion im Bürgerausschuss, dazu: „Bei der Ausstattung der Spielplätze klappt die Einbindung der Kinder wunderbar. Das muss endlich auch bei anderen wichtigen Themen so laufen. Kinder- und Jugendbeteiligung – wie die Bürgerbeteiligung insgesamt – muss als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen des städtischen Handelns mitgedacht werden. Sie ist darüber hinaus rechtlich gefordert, beispielsweise in der UN-Kinderrechtskonvention. Durch die Möglichkeit der Mitsprache bei politischen Entscheidungen führen wir Kinder und Jugendliche an die Demokratie heran und wirken der Politikverdrossenheit entgegen.“

 

18.03.2015 in Familie und Jugend

Öffnung des Spielplatzes Am Kümpel in Ippendorf

 

Per Dringlichkeitsantrag habe ich in der BV Bonn am 17.3.15 die sofortige Öffnung des Spielplatzes Am Kümpel angemahnt. Schon am Tag zuvor wurde er wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wie gut! 

Zuvor hatte ich mehrfach beobachtet, dass Kinder und Erwachsene am Nachmittag über den Zaun des geschlossenen Spielplatzes  kletterten, um  die Spielgeräte zu nutzen.

 

  Spielplatz Ippendorf: Gabriele Klingmüller ist zufrieden, dass der Spielplatz des DRK-Kindergartens am Nachmittag wieder für die Allgemeinheit geöffnet wird. FOTO: ROLAND KOHLS
Foto: Roland Kohls

siehe auch:

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/15/1510938.pdf

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/hardtberg/spielplatz-soll-wieder-oeffnen-article1589647.html

27.10.2013 in Familie und Jugend

Auf der Waldau: Bäumchen wechsle Dich – Vom Spielplatz an den Wegesrand

 

Mit Bedauern hatte Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, festgestellt, dass der alte Baumbestand auf dem Waldau-Spielplatz mittlerweile vollständig gefällt wurde – „aus Gründen der Verkehrssicherheit“, wie die Verwaltung erklärte.

„Die weitläufige Fläche um die Spielgeräte ist nun komplett baumfrei. Das sieht nicht nur trostlos aus, im Sommer sind die spielenden Kinder und ihre Eltern auch ohne Schatten einer unnötigen Hitzebelastung ausgesetzt“, erklärte Klingmüller ihren Antrag an die Bezirksvertretung Bonn, die gefällten Bäume zeitnah zu ersetzen.

Ersatzpflanzungen direkt an den alten Standorten sind nach Aussagen des Amtes für Stadtgrün allerdings nicht möglich. Deshalb schlug die Verwaltung vor, Neuanpflanzungen am Rande des zentralen Hauptweges zu prüfen. Die Bezirksvertretung hat sich diesem Vorschlag nun in ihrer Sitzung am 15. Oktober angeschlossen.

„Mit diesem Kompromiss können wir leben“, so Herbert Spoelgen, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bonn. „Kinder und Erwachsene sitzen sehr häufig auf der Einfassung des Weges. Es wird sie freuen, wenn sie dann dort – nah an den Spielgeräten – Schatten finden.“

„Die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild des Spielplatzes würden sich deutlich verbessern“, ergänzt Klingmüller „Wir hoffen sehr, dass die Prüfung der Verwaltung positiv ausfällt und die Neupflanzungen finanziert werden können.

06.07.2013 in Familie und Jugend

Spielplätze in Ippendorf: Endlich frischer Wind nach Beschluss der Bezirksvertretung?

 

Eineinhalb Jahre nach der Entscheidung könnte ein Ratsbeschluss zur Verbesserung der Spielplatzsituation in Ippendorf nun vielleicht endlich umgesetzt werden. Damals hatte der Rat einstimmig beschlossen, dass die ehemals für Spielplätze vorgesehene Grundstücke „Auf dem Essig“ und „Auf dem Heidgen“ verkauft werden und ein Teil des Verkaufserlöses - falls notwendig - für die Anschaffung fehlender Spielgeräte eingesetzt wird. Der Verkauf ist 2012 geschehen. Nur die erwähnte Aufwertung lässt bis heute auf sich warten.

Am 02. Juli nun beschloss die Bezirksvertretung Bonn mit den Stimmen von SPD, Linke und BBB einstimmig die Annahme eines Bürgerantrags auf Umsetzung des Ratsbeschlusses – bei Enthaltung von CDU, Grünen und FDP. Der entsprechende SPD-Antrag erhielt dann aber die Zustimmung aller Parteien - ohne Enthaltung.

„Endlich! Ich freue mich besonders für die engagierten Ippendorfer Eltern, die seit Langem konstruktiv an der Verbesserung der Spielplatzsituation in ihrem Stadtteil mitarbeiten. Sie haben eine Elternbefragung durchgeführt und für jeden Spielplatz Verbesserungsvorschläge gemacht“, berichtet Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und Venusberg. „Dabei geht es oft nur um kleine Maßnahmen, wie die sinnvolle Gruppierung der vorhandenen Geräte, barrierefreie Zugänge, Absicherung zur Straße, schattenspendende Bäume etc. Dass es überhaupt einen Bürgerantrag zur Umsetzung eines Ratsbeschlusses geben muss, stimmt allerdings nachdenklich. Das verstehen Bürgerinnen und Bürger zu Recht nicht.“

„Eine Attraktivitätssteigerung für die Ippendorfer Spielplätze ist lange überfällig“, findet auch Herbert Spoelgen, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bonn, und begrüßte daher die Beschlüsse. „In die Spielplätze Stationsweg, Liguster Weg, Am Kümpel und Höhenweg muss endlich entsprechend des Spielplatzbedarfsplans von 2007 investiert werden. Für die verkauften Grundstücke „Auf dem Essig“ und „Auf dem Heidgen“ wurden gute Einnahmen erzielt. Im Vergleich dazu sind die Kosten einer Aufwertung der übrigen Spielplätze mit neuen Spielgeräten wirklich marginal.“

Ansprechpartnerin:

Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, Telefon: 0228/283720, E-Mail: gabi.klingmueller@gmx.de

Herbert Spoelgen, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bonn, Telefon: 0228/232816, E-Mail: kanzlei@raspoelgen.de

21.05.2013 in Familie und Jugend

Realschule Medinghoven wird nach Margot Barnard benannt

 

Schulausschuss beschließt, CDU enthält sich

30. April 2013

In der vergangenen Woche wurde Margot Barnard in London das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die beiden schulpolitischen Sprecherinnen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, Gieslint Grenz und Gabriele Klingmüller, gratulieren ihr dazu von ganzem Herzen und freuen sich, dass die Realschule Medinghoven mit Zustimmung von Margot Barnard noch in diesem Schuljahr den Namen Margot-Barnard-Realschule tragen wird. Nach langem Hin und Her hat dies der Schulausschuss mehrheitlich (bei Enthaltung der CDU) beschlossen.

Vor einem Jahr hat die schwarz-grüne Koalition noch argumentiert, man dürfe – wie bei Straßen – nur nach Personen benennen, die mindestens ein Jahr verstorben sind. „Damit hat Schwarz-Grün nicht nur die Schulgemeinde enttäuscht, sondern erteilte zudem Margot Barnard, 93 Jahre alt und Verfolgte des Nationalsozialismus, eine deutliche und skandalöse Abfuhr. Das war unwürdig!“, kritisieren die Sozialdemokratinnen nach wie vor. Der Antrag der Schule auf Umbenennung wurde daraufhin von der Verwaltung erst einmal zurückgezogen.

Seit vielen Jahren kommt Frau Barnard regelmäßig in die Realschule zu Besuch und berichtet als Zeitzeugin von ihren Erlebnissen mit dem nationalsozialistischen Regime. „Sie setzt damit in beeindruckender Weise ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und für Toleranz – bis ins hohe Alter“, bewundern Grenz und Klingmüller.

Gieslint Grenz,
schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Gabriele Klingmüller,
Stadtverordnete

Termine als Bürgermeisterin

3.12.2018

Preisverleihung Bundeswettbewerb "Rauskommen! Der Jugendkunstschukleffekt!", Bonn

Präsentation VfG- Kalender 2019, Bonn

2.12.2018

Jahresabschlussfeier Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Bonn/Rhein-Sieg Kreis, Bad Godesberg

1.12.2018

Finale Musikwettbewerb toys2masters, Beuel

30.11.2018

Preisverleihung Regionalrunde 58.Mathematikolympiade 2018/19, Aloisiuskolleg

29.11.2018

Verleihung CICERO Rednerpreis 2018, Bonn

28.11.2018

Gratulation 104. Geburtstag, Bonn

Eröffnung Austellung "Erhard Klein - zum 80.Geburtstag", Kunstmuseum

19.11.2018

Gratulation Diamantene Hochzeit, Beuel

Eröffnung Ausstellung "Ein Leben in der Freiheit des Wortes - Jiri Grusa", Stadtbibliothek

16.11.2018

100 Jahre Kath. Blindenbücherei Bonn

15.11.2018

Verabschiedung Marianne Schütterle UNICEF Bonn

13./14.11.2018

Biocities Forum, Barcelona

10.11.2018

10 Jahre Wochenmarkt Bonn

25 Jahre Theater Marabu

8.11.2018

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bonn

6.11.2018

"Europa im Rathaus", Bonn

3.11.2018

Fachtag "Jute statt Plastik", Bonn

25.10.2018

Gratulation 102. Geburtstag, Bonn

24.10.2018

Empfang Delegation aus la paz, Altes Rathaus Bonn

22.10.2018

Eröffnung Asstellung "ALLtäglich", Deutsches Museum, Bonn

17.10.2018

Eröffnung Ausstellung "Ausgezeichnet#3", Kunstmuseum Bonn

12.10.2018

Graduierungsfeier Hochschule der Sparkassen Finanzgruppe, Bad Godesberg

4.10.2018

40 Jahre Hubert-Peter-Haus, Bad Godesberg

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SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

https://deref-gmx.net/mail/client/aGXNzwROC2E/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.spd-bonn.de%2Fdl%2FSPD_Wahlprogramm_2014.pdf