„Kommunaler Klimaschutzfonds“: Keine Bürgergeldanlagen für den Klimaschutz in Bonn

Veröffentlicht am 14.03.2014 in Umwelt

Für die Auflage eines Kommunalen Klimaschutzfonds mangele es in Bonn zwar nicht an Geld, allerdings an durchführbaren Projekten zur lokalen Energiewende. Es fehlten verfügbare Dachflächen oder Standorte für Photovoltaik-, Windenergie- und Biomasseanlagen. So begründet die Verwaltung den Umstand, dass Gespräche mit der Sparkasse KölnBonn und den Stadtwerken zu diesem Thema erfolglos verliefen.

Diese Erklärung überzeugt Gabriele Klingmüller, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, nicht wirklich. Eine attraktive Rentabilität solcher Geldanlagen sei heute tatsächlich schwerer zu erreichen als noch vor wenigen Jahren. Verantwortlich dafür sei u.a. die zu erwartende deutlichen Senkung der Förderung durch das Erneuerbare Energieeinspeise-Gesetz (EEG). „Mit dem Gewinn aus dem verringerten Bezug teurer Energie bleibt jedoch ein ökonomischer Anreiz für Investitionen in Erneuerbare Energien oder Energieeinsparung – vom ökologischen Wert einer Geldanlage in den Klimaschutz ganz zu schweigen.“

Auch an Klimaschutzprojekten selbst sollte es nicht mangeln. Das kürzlich fertig gestellte Integrierte Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungskonzept liefert zahlreiche Vorschläge. „Vielleicht sollte man auch kleinere Maßnahmen in Betracht ziehen. Warum sollten sie sich nicht für finanzielle Bürgerbeteiligung eignen“, fragt Klingmüller.

Die Idee zur Auflage Kommunaler Klimaschutzfonds hatte die SPD-Fraktion 2011 in den Hauptausschuss getragen, wo die Verwaltung dann beauftragt wurde, in Zusammenarbeit mit der Sparkasse KölnBonn die Einrichtung eines Klimaschutzfonds zu prüfen. Klimaschutzfonds erfreuten sich damals in vielen Kommunen großer Beliebtheit und waren in der Regel nach wenigen Tagen vollständig ausgeschöpft.

„Wünschenswerte Klimaschutzprojekte, z.B. zur Erzeugung regenerativer Energien oder zur Energieeffizienzsteigerung, können oft nicht reali­siert werden, weil den Kommunen die notwendigen Investitionsmittel fehlen. Andererseits sind viele Bürgerinnen und Bürger – gerade auch in Bonn – finanziell in der Lage und bereit, Sparsummen in nachhaltige regionale Klimaschutzprojekte zu investieren, wenn damit Renditen verbunden sind“, begründet Klingmüller ihre Initiative. „Auch Bürgerinnen und Bürger, die keine hohen Beträge beiseitelegen können, erhalten über den Klimaschutzfonds die Möglich­keit zu einer attraktiven und sinnvollen Geldanlage.“

Ansprechpartnerin:

Gabriele Klingmüller, Stadtverordnete für Ippendorf und den Venusberg, umweltpolitische Sprecherin und Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda, Telefon: 0228/283720, E-Mail: gabi.klingmueller@gmx.de

 

 

Termine als Bürgermeisterin

 

3.5.2019

Empfang Vernetzungstreffen "Club der Agenda 2030 Kommunen", Altes Rathaus

Eröffnung Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit", Bonn

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12.4.2019

Fest der VerpflichtungsgeberInnen und syrischen Familien, Bad Godesberg

4.4.2019

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27.3.2019

Gratulation Eiserne Hochzeit, Bad Godesberg

30 Jahre Sarkoidose Netzwerk, Bonn

19.3.2019

Gratulation Eiserne Hochzeit, Bonn

18.3.2019

Empfang Austauschschüler aus Treviso, Altes Rathaus

14.3.2019

Gratulation Diamantene Hochzeit, Bad Godesberg

28.2.2019

Gratulation 101. Geburtstag, Beuel

26.2.2019

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18.2.2019

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8.2.2019

Berufsfest der russischen Diplomaten, Bad Godesberg

5.2.2019

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6.2.2019

Jubiläumsempfang 100 Jahre AWO Bonn Rhein-Sieg, Siegburg

2.2.2019

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23.1.2019

Gratulation 100. Geburtstag, Bonn

21.1.2019

"Welches Europa wollen wir?" Europäische Regionalvertretung, Bonn

15.1.2019

Prüfungsessen gastgewerbliche Ausbildugsberufe, Maritim Bonn

14.1.2019

Ökumenischer Neujahrsgottesdienst, Schlosskirche Bonn

13.1.2019

Gratulation 101.Geburtstag, Bonn

12.1.2019

Bundesjugendtag der DJK Sportjugend, Bonn

2.1.2019

Gratulation Eiserne Hochzeit, Bonn

 

SPD Wahlprogramm 2014 für Bonn

Die Bonner SPD setzt sich für dafür ein, dass Verwaltung und Politik endlich wieder miteinander statt gegeneinander arbeiten. Dies ist nötig, damit die großen Bonner Themen wie die Fertigstellung des WCCB, die Umgestaltung des Viktoria-Karrees und der dringend nötige Umbau des Bahnhofsvorplatzes endlich umgesetzt werden. Sparanstrengungen im städtischen Haushalt sind notwendig. Mit der Bonner SPD wird es keine Einsparungen bei Bildung und Soziales geben. Was die SPD im Einzelnen fordert können Sie hier lesen:

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