Die Südtangente - keine Lösung für Bonner Verkehrsprobleme

Veröffentlicht am 01.09.2015 in Veranstaltungen

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Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelgenheit und ließen sich  am Montagabend, 31.8.2015, in der Röttgener Straße durch den OB Kandidaten der SPD, Peter Ruhenstroht Bauer, und den Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber über den aktuellen Stand der Planungen für die Südtangente informieren.

Beide Politiker sprachen sich vehement gegen die Aufnahme des Projektes in den Bundesverkehrswegeplan aus. Das taten auch die meisten Anwesenden, darunter die Initiative Lebenwerte Siebengebirgsregion e.V. .

Von der CDU und ihrem OB Kandidaten für Bonn, Ashok Sridharan, wird die Südtagente nicht gänzlich abgelehnt.

Dazu Ulrich Kelber im GA heute, 1.9.2015 :

"Wenn sie den Weg in den Bundesverkehrswegeplan schafft, dann ist das mehr als nur eine Absichtserklärung, dann muss sie auch gebaut werden. Es geht dann nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie." Kelber findet es ungehörig von der CDU, den Bürgern das nicht offen zu sagen und bezeichnet das als ´Trickserei´´. Außerdem, "wenn, dann wird die ganze Strecke gebaut, weil der Bund nur für einen Netzschluss zahlt."

Die Südtangente wurde vor Jahrzehnten als Lückenschluss im Autobahnnetz zwischen BAB 565 und BAB 3 geplant. D.h. die Südtangente entstammt der überregionalen Verkehrsplanung und ist nicht zur Lösung der Bonner Verkehrsprobleme konzipiert. Im Gegenteil: sie wird diese steigern, da Fernverkehr auf das Bonner Stadtgebiet gelangt.

Weswegen wir noch gegen die Südtangente sind:

  • Die Anwohner an der Trasse und den Tunneleingängen werden schwer belastet. Das betrifft viele Bonner Stadtteile, u.a. auch Ippendorf und Lengsdorf durch die aktuell bevorzugte Trassenvariante “Mitteltunnel“.

  • Natur-und Landschaftsschutzgebiete werden beim Bau und/oder durch Lüftungsanlagen verschandelt.

  • Die Südbrücke kann keinen weiteren Verkehr aufnehmen.

  • Das Projekt ist immens teuer und würde Geld verschlingen, das für andere Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen fehlt.

Peter Ruhenstroth Bauer, OB Kandidat der SPD:

Die Planungen für die vierspurige Fernstraße mit der Südtangente stammen aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seit über 50 Jahren wird das Thema diskutiert und an der Situation hat sich nichts Grundlegendes geändert. Die Verkehrsanbindung der Wachstumsstadt Bonn ist ein wichtiges Zukunftsthema der Stadt. Mit Lösungen, die weder finanzierbar sind, noch in einem überschaubaren Zeitraum realisiert werden können, ist Bonn nicht geholfen. Tragfähige Zukunftslösungen müssen auch die Entwicklungen im Verkehrsverhalten unbedingt berücksichtigen.

Bonn ist Wachstumsstadt, die in den nächsten 15 Jahren rund 30.000 neue Bonnerinnen und Bonner begrüßen kann. Die Stadt braucht also dringend Platz für Wohnraum, Betreuung und Bildung. Platz für Straßen - quer durch die Stadt -, wie das die Südtangente vorsieht, haben wir nicht. Deshalb ist der immerwährende Verweis auf die „Südtangente“ keine Lösung mit Zukunftsperspektive, sondern hindert in Wahrheit die notwendige Entwicklung in unserer Stadt. Der Ennertaufstieg gefährdet das Siebengebirge als wichtiges Naherholungsgebiet der Stadt.“

 

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