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Gabriele Klingmüller.

Vom Neuland ins Grüne – Urban Gardening Portal ist online :

Umwelt

01. März 2017

Im neuen Urban Gardening Portal der Stadt Bonn können sich Bürgerinnen und Bürger informieren, auf welchem grünen Fleckchen in ihrem Stadtteil sie Spaten und Harke schwingen, Blumen pflanzen und Obst und Gemüse anbauen können. Auch den Nutzungsvertrag gibt es direkt online. Großes Thema war die Idee für das Portal Anfang 2016 bei den Stadtbezirkskonferenzen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn zur Einführung des neuen städtischen Grünflächenkonzepts. „Im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger haben wir die Idee in die Gremien getragen und freuen uns nun, dass das Portal fertig ist“, so Fenja Wittneven-Welter, Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda.

Mit dem neuen Grünflächenkonzept wurden auch neue Pflegeklassen geschaffen. Das hieß: Einige städtische Grünflächen werden seitdem häufiger, andere weniger als zuvor oder gar nicht mehr gepflegt. So wollte die Verwaltung mit den begrenzten – vor allem personellen – Ressourcen eine möglichst qualifizierte Substanzpflege aller Bonner Grünanlagen sicherstellen. „Wenn also die Stadt weniger leisten kann, ist es doch sinnvoll die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an zu fragen, wo sie vielleicht einspringen können und ihnen die nötigen Informationen zeitgemäß zur Verfügung zu stellen. Daher haben wir uns mit ihnen intensiv über Mitwirkungsmöglichkeiten wie z.B. Urban Gardening und Flächenpatenschaften ausgetauscht“, berichtet Dr. Stephan Eickschen, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Das neue Portal ist ein tolles Instrument für Bürgerbeteiligung zum Anpacken“, lobt auch Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Lokale Agenda. „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die Bonnerinnen und Bonner schon bei der Erarbeitung des Grünflächenkonzepts eingebunden worden wären. Dann wären wir von Anfang an einen Schritt weiter gewesen. Aber das war leider von der Verwaltung und der Koalition nicht gewünscht.“

 

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